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Das Herz öffnen für die Natur

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Schermbeck Unter dem Leitthema "HolzArt" werden seit Freitag im Café "Sub Tilia" Bilder und Skulpturen der Schermbecker Künstlerin Heike Brietsche-Ilsemann ausgestellt. Die Ausstellung bleibt bis zum 7. Oktober in den Räumen des Cafés in der Mittelstraße 1. Die Werke können gekauft werden. Ein Teil der Einnahmen wird für den Naturschutz in Schermbeck zur Verfügung gestellt.

Die gebürtige Bochumerin, die seit 2001 in Schermbeck wohnt und im beruflichen Alltag als Heilpädagogin tätig ist, entwickelt seit zwölf Jahren ihren kreativen Ausdruck anhand von unterschiedlichen Farben und zunehmend mit Naturfundstücken. Davon zeugen nahezu alle Exponate - Muscheln und Steine, Bucheckern und Schneckenhäuser - in der jetzigen Ausstellung. Die knorrigen Äste, Wurzeln, Baumrinden und -pilze, die Heike Brietsche-Ilsemann in ihre Bilder und Skulpturen mit eingearbeitet hat, fand sie in den Waldungen Schermbecks. Kieselsteine und mit Spuren der Eiszeit versehene Steine entdeckte sie am Wegrand.

"Der Wald atmet, schützt, nährt und ist existenziell", ist die Künstlerin überzeugt. Er berge viele Wesen. Erkennen könne man diese jedoch nur, wenn man sein Herz und die Sinne öffne für den Blick in die Tiefe des Waldes. Die dann erfahrene Einheit von Mensch und Natur steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Zwei Steine mit den deutlich erkennbaren Konturen von Gesichtern, wurden auf einem Rindenstück so platziert, dass sie miteinander zu reden scheinen: Deutlicher lässt sich die beabsichtigte Darstellung der Einheit von Natur und Mensch kaum noch darstellen. H.Sch.

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