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Ranzenscheune in Schermbeck

Das sind die Tornister-Trends bei Schulanfängern

Schermbeck Nick Hutmacher und Sandra Axmann beraten in ihrer Ranzenscheune Schulanfänger am laufenden Band. Auch über Rucksäcke, die mitwachsen. Sie geben Tipps, worauf Eltern beim Einkauf achten sollten.

Das sind die Tornister-Trends bei Schulanfängern

Mit Kletties in unterschiedlichen Motiven kann der Ranzen-Rucksack immer wieder optisch verändert werden. Selbst individuelle Urlaubs- und Familienbilder lassen sich zum unverwechselbaren Klettie machen.

Svea Christ ist erst fünf Jahre alt, doch wie ihr erster Schultornister aussehen soll, weiß die angehende Schulanfängerin ganz genau: „Der da!“, schnellt ihr Zeigefinger zielsicher auf das pinkfarbene Modell mit den reflektierenden Sternen, das das zierliche Mädchen in Windeseile mit Adleraugen aus dem üppigen Angebot herausgepickt hat.

„Den Kindern muss der Tornister gefallen. Und wenn sie schon mit konkreten Vorstellungen zu uns kommen – umso besser!“ Schon seit Oktober vergangenen Jahres führen Nick Hutmacher und Sandra Axmann in ihrer „Ranzenscheune“ im Schermbecker Gewerbegebiet, Kapellenweg 56, Beratungsgespräche für i-Dötzchen und die dazugehörigen Familien durch. Denn es sind nicht nur Eltern, sondern auch Omas, Opas, (Paten-) Tanten und Onkel, die bei der Wahl dieses unerlässlichen Schulutenstils ihre Meinung und Kreditkarte abgeben.

Drei Hersteller

„Wir haben uns auf drei Hersteller spezialisiert; zwei Klassiker sind schon seit 40 Jahren im Geschäft, und der Dritte im Bunde hat mit seinem mitwachsenden Modell in Rucksackform die Branche revolutioniert“, bringt Nick Hutmacher die Besonderheiten auf den Punkt: „Man braucht nicht mehrere Ranzen in unterschiedlicher Größe, sondern nur einen, den man auf dem Rücken des Kindes individuell anpassen kann“, verweist Nick Hutmacher auf das rückseitige Aluminiumprofil, das die Anpassung des Rucksacks auf eine Körpergröße von 100 bis 150 cm ermöglicht.

Das sind die Tornister-Trends bei Schulanfängern

Pinkfarben und mit Prinzessin-Motiven verziert: Svea ist glücklich mit ihrem selbst ausgesuchten Rucksack-Ranzen und freut sich mit ihren Eltern Timo und Imke Christ auf ihre Einschulung im August.

Den perfekt ergonomischen Sitz garantiert das aus der Trekking-Szene abgeguckte Gurtsystem: „Die zusätzlichen Beckenstützen entlasten Schultern und Rücken“, erklärt der Fachmann. Schließlich haben die ABC-Schützen mit Tornister (etwa 1,2 Kilogramm Eigengewicht), Heften, Büchern, Etui, gefüllter Trinkflasche u.a. mehr als sieben Kilo auf dem Buckel – für einen durchschnittlichen Sechsjährigen schon eine schwere Last.

Verkehrssicher

Für Svea wird der pinke Rucksack auf 105 Zentimeter eingestellt. Jetzt noch die Gurte festgezurrt – passt! Während Svea sich vor dem Spiegel dreht, erzählt Sandra Axmann weiter: Von dem Nylongewebe des Rucksacks, das umweltschonend komplett aus recycelten PET-Flaschen gefertigt wurde, von dem dazugehörigen Sportrucksack mit Nassfach, den man huckepack auf dem Ranzen festmachen kann. Die Eltern überprüfen die reflektierenden Flächen zur Verkehrssicherheit, und ob die Hefte in dem Rucksack auch wirklich nicht zerknicken können. „Nein, die Innenhöhe berücksichtigt auch das“, gibt Sandra Axmann Entwarnung.

Doch Svea interessiert sich eher für die Optik. Was passiert, wenn ihr das Design im dritten Schuljahr nicht mehr gefällt? „Dann wechselt Du einfach die Kletties aus“, rupft Nick Hutmacher zum Beweis die bereits auf dem Ranzen haftenden Motive von dem Klett-Feld, um sie durch andere zu ersetzen. „Vier dieser Klettfelder gibt es auf dem Rucksack, und einer ist auf dem Sportrucksack befestigt“, erklärt der Fachmann. Während Mädels voll auf Motive mit Pferden, Feen, Meerjungfrauen und Einhörnern stehen, pappen sich die Jungs eher Polizei- und Feuerwehrautos, Raumschiff und Fußballspieler auf den Ranzen.

Prinzessin

„Guck mal, Mama, die Prinzessin leuchtet sogar“, hat Svea sich schon für den LED-beleuchteten Klettie mit der schönen Prinzessin entschieden. Okay, so landet auch noch ein Klettie-5-er-Satz und eine passende Trinkflasche in die Einkaufstasche von Familie Christ. Schließlich wollen ja auch andere Familienmitglieder noch etwas für den großen Tag der Einschulung beisteuern. Rechnung: insgesamt rund 260 Euro.

Und dann zieht sich Sandra Axmann noch einmal kurz zum Vier-Augen-Gespräch mit ihrer kleinen Kundin zurück, denn wo die drei Geheimfächer im Ranzen sitzen, das müssen die Eltern ja nicht unbedingt mitbekommen. www.tascheundweg.de

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