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Den Raum mit Kunst erfüllt

Dorsten Im Rahmen der diesjährigen Atelier- und Galerie-Tage "kunst.raum Vest" machten am vergangenen Wochenende auch Dorstener Künstler ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich.

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Der Kunstverein virtuell-visuell konnte wieder einmal auf die hervorragenden räumlichen Gegebenheiten der Woolworth-Ausstellungsetage zurückgreifen. Gleich acht aktive Vereinsmitglieder stellten dort ihre Arbeiten dort aus.

Regina Schumachers zeigte Werke aus zwei Serien zum Thema Golfen sowie abstrahierte Darstellungen industriekultureller Objekte. Mit seinen Skulpturen kontrastiert Carsten Krüger die realen Formen des Motivs mit der harten, kalten materiellen Beschaffenheit des Objekts.

Mythische Figuren

Doris Gerhard hatte bei der skulptur-projekte münster 07 von Bruce Naumans begehbarer Skulptur "Square Depression" zu einer Serie von Fotoarbeiten inspirieren lassen. Otto Krumats Gemälde loten die psychologischen Tiefen seiner mythischen Figuren aus.

Brigitte Strüwe wandelte ihre Frankreichimpressionen in farbenfrohe Landschaften um und Monika Winterberg interpretierte ein ums andere Mal Blumenmotive. Die Werke von Slavica van der Schoors zeigen in die Abstraktion verschwimmende Figuren, die jedoch von einer klaren räumlichen Geometrie festgehalten werden.

Wundervoller Raum

"Die kunst.raum Vest-Tage geben unseren Mitgliedern einmal im Jahr die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu zeigen", erklärt die Vereinsvorsitzende Angelika Krumat. "Jeder, der möchte, kann dann hier ausstellen." Ins Schwärmen gerät sie bei den idealen räumlichen Bedingungen der Woolworth-Ausstellungsetage. "Das ist ein klares Alleinstellungsmerkmal für Dorsten." Es finde bei Künstlern aus der näheren und weiteren Umgebung große Anerkennung. Problematisch ist laut Krumat nach wie vor die mangelnde längerfristige Planbarkeit von Ausstellungen. Soviel ist allerdings sicher: Bis Juni 2008 jedoch steht die Etage dem Kunstverein weiterhin zur Verfügung.

Meditative Ruhe

Ingrid Kreytenberg zeigte am Wochenende ebenfalls ihre Arbeiten, allerdings nicht im Woolworth-Haus, sondern im heimischen Gartenatelier. Die pensionierte ehemalige Kunsterzieherin des Gymnasium Petrinum malt ausschließlich senk- oder waagerechte Flächen, die sich durch die unterschiedliche Schichtung der Formen und die entsprechende Farbgebung in Raum und Licht verwandeln. Die Orientierung der Formen an der rechteckigen Leinwand schafft eine nahezu meditative Ruhe und ermöglicht die Entwicklung der bildlichen Raumtiefe.

Das Interesse der Dorstener an den kunst.raum Vest-Tagen war groß. Sowohl in Ingrid Kreytenbergs Atelier als auch in der Woolworth-Etage fanden sich am Wochenende zahlreiche interessierte Besucher ein. EK

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