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Der Hl. Elisabeth folgen

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die Patronin und Vorbild der Caritas und der CKD (Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V.) ist, zum 800. Mal.

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Aus diesem Anlass wird es am 30. August von 9 bis 13 Uhr auf dem Dorstener Markt vor der St. Agatha Kirche einen Aktionstag "Auf den Spuren der Hl. Elisabeth" geben.

Wer war diese Frau, dass sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer an ihren Wertvorstellungen orientieren? Elisabeth war eine ungarische Königstochter. Sie hat die Not der Menschen wahrgenommen und allen Widerständen zum Trotz verantwortlich Hilfe geleistet. Auch wenn ihr Tun in ihrer Familie auf wenig Verständnis stieß, hat sie sich dem sozialen Druck nicht gebeugt, die Konsequenzen getragen und nach dem Tod ihres Mannes die Burg und später ihre drei Kinder verlassen, um sich in den Dienst der Armen zu stellen. Ihre Heiligsprechung vier Jahre nach ihrem Tod hat großes Aufsehen erregt.

Was heute wichtig ist

Wie würde die Hl. Elisabeth die Welt heute sehen? Was würde sie tun? Diese Frage stellen sich Mitarbeiter der Caritas und die Ehrenamtlichen in der Pfarrcaritas (CKD) und richten den Blick auf die Benachteiligten in der Gesellschaft. Auf die Vielfalt der Hilfsangebote soll mit dem Aktionstag auf dem Markt aufmerksam gemacht werden.

Die CKD sind ein Verband freiwillig engagierter, ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer. In Dorsten umfasst der Verband rund 400 Mitglieder, die sich auf 17 Kirchtürme verteilen. Sie machen es sich zur Aufgabe, Menschen in Not wahrzunehmen und gemeinsam mit ihnen zu handeln, ihre Selbsthilfekräfte zu unterstützen, Hilfen zu vermitteln und andere zum Helfen anzuregen. Die CKD orientieren ihre Schwerpunkte an den Bedürfnissen der Betroffenen in den Pfarrgemeinden, so dass das Spektrum an Hilfen in jeder Gemeinde anders aussieht.

Beispiele

Der Mittagstisch in St. Antonius: Auch heute gibt es Menschen, die Hunger haben und beim Mittagstisch einen Ort finden, der neben einer warmen Mahlzeit Kontakte bietet.

In den Sommerferien werden Ferienprogramme vor Ort angeboten, damit Kinder, die sich keine Ferienfreizeit erlauben können, Abwechslung erleben. Finanzielle Unterstützungen werden aus den Spendengeldern geleistet. So kann in Einzelfällen unbürokratisch eine Notsituation abgewendet werden.

Auf Dekanatsebene bereitet ein fünfköpfiges Team zweimal im Jahr eine Dekanatskonferenz und regelmäßige Besinnungs- und Studientage vor. Unterstützung findet das Team beim Fachdienst Gemeindecaritas des Caritasverbandes Dorsten, der Bindeglied zwischen der sozialen Arbeit des Caritasverbandes und dem Engagement in den Gemeinden ist.

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