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Die Holz-Hacker

Recycling-Park Fürst Leopold startet noch in diesem Jahr

Tatsächlich türmen sich in der ehemaligen Rundhalle der Zeche Fürst Leopold bereits rund 200 Tonnen Altholz. Seit letzten Samstag werden Platten, Bretter und Pfähle an der Wienbecke kostenlos angenommen, mit der geplanten größten Produktionsanlage für Holzpellets in NRW hat dies aber noch nichts zu tun. «Bis unser Kraftwerk steht, werden wir die Sachen verkaufen», sagt die Geschäftsführerin des Recyclingparks Fürst Leopold, Iris Ebbert (Foto). Das Planverfahren läuft, die Produktion von jährlich 46.000 Tonnen Holzpellets soll aber noch in diesem Jahr anlaufen. Die Logistik übernimmt die Raiffeisen-Genossenschaft in Haltern. Seit dem ersten Spatenstich Ende März müssen Iris Ebbert und Projektleiter Oliver Miß viele Missverständnisse ausräumen. Vor allem jenes, dass auf dem einstigen MGG-Grundstück eine Biogas-Anlage entsteht. «Wir bauen ein klitzekleines Blockheizkraftwerk für die Pellets-Produktion. Es entsteht allenfalls ein leichter Holz-Geruch.» Auch sonst sind die Macher des «Bioinnovativ-Parks» bemüht, alles unter Verschluss zu halten. Trockenes Holz und feuchter Grünschnitt sollen später aus der Rundhalle über einen Schubboden («Walking Floor») ins Kraftwerk befördert werden. Wenig Staub, wenig Geräusche - der Öko-Brennstoff soll seinem Namen schon bei der Produktion alle Ehre machen. Doch das dauert noch ein paar Monate. Derzeit ist nur das Fundament für das Bürogebäude zu erkennen. Wenn es steht und die Anlage in Betrieb ist, werden hier 24 Menschen einen Arbeitsplatz haben. dieb

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