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Dorstener Lehrerin absolviert 1,5 Ironman-Distanzen für den guten Zweck

Krebshilfe

Nach mehreren Schicksalsschlägen fasst Verena Weimann einen Entschluss: Die junge Lehrerin stellt sich einer riesigen sportlichen Herausforderung, um Spenden für die Krebshilfe zu sammeln.

Dorsten

von Robert Wojtasik

, 20.06.2018
Dorstener Lehrerin absolviert 1,5 Ironman-Distanzen für den guten Zweck

Verena Weimann läuft, schwimmt und radelt für den guten Zweck. © Christoph Huesken

Der Ironman gehört zu den größten Herausforderungen der Sportwelt. Nur die ganz Harten schaffen es bei diesen Langdistanz-Triathlons ins Ziel. Verena Weimann, Lehrerin am St.-Ursula-Gymnasium in Dorsten, setzt noch einen drauf. Sie will binnen sieben Tagen die anderthalbfache Ironman-Distanz bewältigen – also 270 Kilometer Radfahren, 63 Kilometer Laufen und 5,7 Kilometer Schwimmen. Mit der Aktion möchte die 33-Jährige Spenden für die Deutsche Krebshilfe sammeln. Denn das Schicksal hat ihr schon mehrfach übel mitgespielt.

Vor 25 Jahren erkrankte ihr Vater an Kehlkopfkrebs, im vergangenen Jahr verlor ihre Mutter den Kampf gegen die tückische Krankheit. Als Verena Weimann vor zwei Jahren wegen eines geplatzten Darms selbst notoperiert werden musste, fasste sie einen Entschluss: Wenn ich wieder gesund werde, starte ich eine sportliche Herausforderung für den guten Zweck. „Diesen Gedanken hatte ich schon länger“, sagt die Marlerin. „Aber das war der Auslöser.“

Täglich trainiert die frühere Handballerin von RW Dorsten nun die drei Disziplinen. Der Schwerpunkt liege aktuell auf dem Laufen. „Schwimmen ist meine stärkste Disziplin, das kann ich derzeit noch etwas vernachlässigen.“ Vom 6. bis zum 12. Juli, also noch vor den Ferien, will die Lehrerin die komplette Distanz absolvieren, die letzten Kilometer läuft sie beim Schülertriathlon des Paul-Spiegel-Berufskollegs.

Dorstener Lehrerin absolviert 1,5 Ironman-Distanzen für den guten Zweck

Verena Weimann will innerhalb von sieben Tagen 270 Kilometer radfahren, 63 Kilometer laufen und 5,7 Kilometer schwimmen. © privat

Verena Weimann ist keine professionelle Triathletin, sondern betreibt den Sport seit einigen Jahren hobbymäßig. Hätte es da nicht auch die einfache Ironman-Distanz getan? „Das hab ich an manchen Tagen auch schon gedacht“, sagt Weimann und lacht. „Aber ich wollte eine richtige Herausforderung und das Ziel ist ja, dass Leute darauf aufmerksam werden und spenden.“

Über die 500 Euro vom diesjährigen Abiturjahrgang ihrer Schule hat sie sich deshalb besonders gefreut. Auch Landrat Cay Süberkrüb, Bürgermeister Tobias Stockhoff und seine Amtskollegen aus den umliegenden Städten haben schon gespendet. Auf der Facebook-Seite „Triathlon gegen Krebs“ kann die Aktion verfolgt werden.

Wer Verena Weimanns Aktion unterstützen möchte, kann das mit einer Spende auf folgendes Konto tun: Deutsche Krebshilfe, IBAN: DE65 3705 0299 0000 919191, BIC: COKSDE33XXX, Aktionsnummer (im Verwendungszweck angeben): AK49006316