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Eine unvergessliche Reise

Barkenberg Morgens Bohnen mit Reis und Tortilla, mittags Reis mit Bohnen und Tortilla, abends Tortilla mit Bohnen und Reis - wegen des Essens war die Reisegruppe der St. Barbara-Gemeinde sicher nicht nach Waslala, Nicaragua, gefahren.

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Vier Wochen lang erlebten zehn Jugendliche und drei Erwachsene aus Dorsten wie das Leben in der südamerikanischen Partnerstadt abläuft und kamen nicht nur um unzählige Bilder, sondern auch um viele unvergessliche Erlebnisse reicher zurück. Seit 1985 ist die Flächenstadt Waslala mit ihren 86 kleinen "comunidades" (Mini-Dörfer) mit Dorsten offiziell verbandelt. Der Freundeskreis Nicaragua ist dort mit vielen Projekten stark engagiert und die Förderung dieser Aktivitäten ist auch in der Dorstener "Lokalen Agenda 21" verankert.

Helfer, nicht nur Gäste

So waren die deutschen Besucher nicht nur Gäste, sondern auch tatkräftige Helfer: "Ein Drittel Kapelle haben wir dort gebaut", berichtet Monika Drabiniok, Organisatorin und Mitarbeiterin des Eine-Welt-Kreises der St. Barbara-Gemeinde. Obwohl die Werkzeuge knapp und die Arbeit nicht einfach war, hatten sowohl die Einheimischen als auch die Dorstener Spaß, was unschwer auf zahlreichen Bildern zu erkennen ist.

Mehr oder weniger spaßig waren auch die Touren zu den einzelnen comunidades, auf denen die Gruppe die ortsansässigen Padres eine Woche lang begleitete. Auf Eseln und Pferden durch Schlamm und Berge, Schlafen in Hängematten und nur mit Moskitonetzen - anstrengend, aber einmalig spannend.

Nur zweimal im Jahr finden in den kleinsten Dörfern Gottesdienste statt, "da gibt es dann mehrere Taufen, Firmungen und Hochzeiten zusammen", erzählen die Dorstener. Dabei wurde auch deutlich, wie gering der Alphabetisierungs- und Bildungsstand dort ist: "Es musste oft erklärt werden, woher wir kommen und dass Deutschland auf einem anderen Kontinent, hinter dem Meer, liegt", berichtet Philipp Gläser.

Soziales Jahr in Waslala

Alle Jugendlichen waren zum ersten Mal in Waslala, können sich aber einen zweiten Besuch gut vorstellen. "Ich würde auch ein ganzes Jahr dort bleiben", sagt Christian Bösing - zur Zeit sind drei Freiwillige aus Dorsten und Umgebung dort, die ein Soziales Jahr ableisten. kab

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