Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ernstfall an Schrottautos

Dorsten Wenn man Einsatzstatistiken der Feuerwehr auswertet, ist festzustellen, dass der Anteil der so genannten Technischen Hilfeleistung einen Großteil des Engagements ausmacht und mehr und mehr zunimmt.

Anzeige

"Besondere Einsatzsituationen machen besonderes Handeln erforderlich. Dazu zählt auch der Einsatzbereich Straße", weiß Uwe Klatschek, stellvertretender Löschzug-führer in Hervest, zu berichten.

Aus diesem Grund stand beim Löschzug Hervest I am vergangenen Freitag das Thema "Retten und Bergen mit hydraulischen und pneumatischen Einsatzgeräten" auf dem Dienstplan. Das nötige Unterrichtsmaterial dazu lieferte die Dorstener Autoverwertungsfirma Matena, in dem sie wieder einmal ein nicht mehr verkehrstaugliches Altfahrzeug für Übungszwecke zur Verfügung stellte.

"Nur an solchen Objekten können wir die für die Praxis wertvolle Erfahrung sammeln", stellte Klatschek fest und würdigte das in der Vergangenheit schon mehrfach praktizierte Übungsmaterial-Sponsoring der Firma Matena, bevor seine Kameraden Hand bzw. das Rettungsgerät anlegten.

Erfolgreich verlaufen

Nach einem simulierten Verkehrsunfall galt es, eingeklemmte und schwerverletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Bevor jedoch Rettungsschere und Spreizer, mit denen die Feuerwehrleute sehr präzise und nahezu lautlos patientengerecht arbeiten können, zum Einsatz kamen, waren zahlreiche Sicherungsmaßnahmen, wie z. B. stabilisieren des Fahrzeugs oder deaktivieren von Airbags zu treffen, die die Verunfallten, aber auch die Einsatzkräfte schützen.

Danach ging alles sehr schnell. Im Nu waren die Türen aufgebrochen, das Dach abgetrennt und die "Verletzten" befreit sowie zur Weiterversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Abschließend zeigten sich die Übungsleiter Uwe Klatschek und Holger Mehl zufrieden mit dem Verlauf der Übung und unterstrichen noch einmal die Wichtigkeit dieser praxisorientierten Ausbildung.

Anzeige
Anzeige