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Familiäres Flair

Dorsten Israelische Kultur in Dorsten: Am Sonntag lud der Deutsch-Israelische Freundeskreis zum 14. Israeltag in den Garten des Jüdischen Museums ein.

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Das vielfältig Programm eröffnete der stellvertretende Vorsitzende Friedhelm Fragemann. In seinem Begrüßungswort betonte Fragemann die Bedeutung des Israeltages als Möglichkeit zum gegenseitigen Gedankenaustausch zwischen Israelis und Deutschen. Gerade auf dem Hintergrund des fortwährenden Nahostkonflikts sei Solidarität, manchmal auch kritische Solidarität, ein wichtiger Bestandteil deutscher Beziehungen zum Staat Israel. Fragemann erinnerte auch an den kürzlich verstorbenen Vorsitzenden des Freundeskreises Dr. Christian Zahn. Für ihn wurde eine Schweigeminute eingelegt.

Der Israeltag ist mittlerweile ein festes Datum im Dorstener Veranstaltungskalender .So ging es wie in den vergangenen Jahren auch an diesem Sonntag darum, gemeinsam ein buntes fröhliches Fest zu feiern.

Im Eingang des Jüdischen Museums erwartete die schon zur Eröffnung um 11 Uhr zahlreich erschienenen Gäste ein kleiner Trödelmarkt. Im Garten des Museums war ein Pavillon aufgestellt, in dem allerlei israelischen Köstlichkeiten angeboten wurden.

Leckeres Essen

Die Urheberin der bunten kulinarischen Vielfalt war Köchin Angela Potthast. Sie ist nun seit mittlerweile zehn Jahren beim Israeltag dabei. Bei der Verköstigung der Gäste hatte sie ihre ganze Familie eingespannt. "Das schönste Kompliment", so Potthast, "das ich je bekommen habe, war: Das schmeckt hier ja wie in Israel."

Gegen 12 Uhr präsentierte die Bottroper Tanzgruppe "Tirkedi" typisch israelische Tänze. Die anwesenden Gäste folgten der Einladung zum Mittanzen mit viel Freude und Begeisterung. Am frühen Nachmittag stand eine Führung durch das Jüdische Museum auf dem Programm. Der danach gezeigte Film von Esther Schapira "Der Tag als ich ins Paradies wollte"setzt sich mit dem Thema Nahostkonflikt auseinander. Museumsleiter Dr. Norbert Reichling moderierte die anschließende Diskussionsrunde für die leider verhinderte Filmemacherin. EK

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