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Neue Gleisstrecke und Info-Gebäude

Feldbahnfreunde haben noch viele Pläne

Schermbeck Beim Fahrtag wurden die nächsten Projekte vorgestellt.

Feldbahnfreunde haben noch viele Pläne

Die Fahrten mit der offenen Feldbahn im Gahlener Aap machte den Besuchern am Samstag viel Spaß. Foto: Helmut Scheffler

Beim Fahrtag der Gahlener Feldbahnfreunde konnten Besucher am Samstag mit einer von zwei Feldbahnen über die 400 Meter langen Gleise zwischen den Werkstätten der Feldbahnfreunde am Hof Haferkamp und dem Sportplatz des TuS Gahlen fahren. Weitere Gleise sollen bald verlegt werden. Die Bahnen wurden von zwei Lokomotiven gezogen – die DIEMA DS 16 war ab 1939 für die Hervest-Dorstener Tief- und Straßenbaufirma Diedrich Schaub im Einsatz und transportierte später Ton für die Schermbecker Firma Nelskamp. Von sechs Loks im Fahrzeugbestand sind derzeit vier fahrtüchtig. Zwei werden überarbeitet, eine für den eigenen Bestand, die andere für das Weingut Serrig in Rheinland-Pfalz.

Kein Arbeitsmangel

Über Arbeitsmangel können sich die freiwilligen Helfer nicht beklagen, die jeden Mittwochnachmittag zur Straße „Im Aap“ kommen. Zu den Projekten gehört die Fertigstellung der geplanten Gleisstrecke. Während die rund 450 Meter Gleise am Südrand des Haferkamp-Feldes pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Vereins am 26. August 2017 verlegt wurden, fehlen für den im April 2016 vom Kreis Wesel genehmigten Bau der etwa 500 Meter langen Nordstrecke noch die Gleise. Die liegen derzeit beim Weingut Serrig. In zwei Jahren soll der zweite Streckenabschnitt fertig sein.

Dann werden noch mehr Besucher erwartet. 2017 meldeten sich etwa 20 Gruppen an. Sondertermine können verabredet werden. „Kontaktdaten findet man auf unserer Homepage www.feldbahn-schermbeck.de“, so der stellvertretende Vorsitzende Michael Gorris. Erwachsene zahlen für Hin- und Rückfahrt zwei Euro, Kinder und Jugendliche über drei Jahre zahlen einen Euro.

Info-Gebäude

Ein weiteres Projekt soll in den nächsten Jahren verwirklicht werden. „Wir wollen ein Info-Gebäude errichten“, so Gorris. Für den Bau südlich der bestehenden Werkstätten hat die Ton-Stiftung Nottenkämper einen stattlichen Betrag zugesagt. Im Gebäude sollen Dokumente und Geräte ausgestellt werden, die zeigen, wie früher Ton gewonnen, transportiert und verarbeitet wurde. Auch einen Eimerkettenbagger der ehemaligen Overbecker Ziegelei Menting soll man dann in Aktion erleben können.

„Helfer sind herzlich willkommen“, lädt Michael Gorris ein. Spaß an der Sache sei wichtiger als handwerkliches Geschick.

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