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Filmnacht hat genügend Biss

Dorsten Wenigen Menschen ist Spielbergs Filmklassiker "Der Weiße Hai" wohl noch nicht bekannt. Vor über 30 Jahren tauchte er zum ersten Mal weltweit auf den Kinoleinwänden auf.

Grund genug für Atlantis-Prokurist Reinhard Plettenberg, das hübsch bezahnte Fischlein einmal in die Gewässer des Dorstener Freizeitbades zu locken. Auch, wenn der Name des Films am Freitag aus rechtlichen Gründen nicht auf der Vorankündigung erscheinen durfte.

"Es geht bei dieser Veranstaltung auch nicht primär um den Film", erklärt der Plettenberg. Vielmehr ist er Aufhänger für ein innovatives Eventformat, mit dem das Atlantis neue Impulse in der Freizeitgestaltung setzen will. So möchten Plettenberg und sein Team den Besuchern an diesem Abend vor allem Atmosphäre und Ambiente bieten. Man soll sich wohl fühlen, trotz oder gerade wegen des schaurigen Leinwandhelden.

Aufblasbare Fische

Zum Wohlfühlen boten sich dann auch vielfältige Gelegenheiten. Auf dem in farbig-schummriges Licht getauchten Wasserbecken vor der Leinwand tummelten sich schwimmende Sitzgelegenheiten. Aufblasbare Gummifische stimmten auf das Thema des Abends ein. Und wem die bevorstehende Begegnung mit dem Killerhai nicht auf den Magen schlug, schlemmte am Büffet oder schlürfte frisch gemixte Cocktails. Bei frischen Beats aus der Musikanlage kam sogar leichte Club-Atmosphäre auf.

"Es gab schon etliche Anfragen, hier Pool-Events zu veranstalten", erzählt Plettenberg. Das will man in Zukunft eventuell ins Auge fassen. Bis dahin wird es bei sicherheitstechnisch unbedenklicheren Formaten bleiben. Eine davon ist "Comedy am Pool", eine Show bei der im Zwei-Monats-Turnus je fünf Comedians Auszüge aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Nächster Termin hierfür ist der 6. September.

Es braucht Zeit, bis sich neue Eventformate etabliert haben. So war die Resonanz der ersten "Schwimmenden Filmnacht" noch eher mäßig. Am Potential der Idee kann das auf keinen Fall gelegen haben.

Mundpropaganda

Wohl eher daran, dass diese Art von Veranstaltung ein Novum ist. Hier setzt Plettenberg auf den Word-of-Mouth-Effekt: sie muss sich erstmal herumsprechen, um neue Zielgruppen anzulocken. Genug Biss hat die "Schwimmende Filmnacht" jedenfalls. EK

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