Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Frikadellen auf Platt serviert

Erle Der Oktober neigt sich dem Ende zu. Es wurde also allerhöchste Zeit für die Freunde des plattdeutschen Theaters, am Samstagabend in den Saal der Gaststätte Brömmel-Wilms zu kommen, um einer weiteren Komödie der Theatergruppe des Heimatvereins Erle zu lauschen.

Anzeige

Diesmal stand alles im Zeichen kleiner Hackfleisch-Bällchen, denn die Damen und Herren servierten den plattdeutschen Schwank "Frikadellen" von Erich Hagemeister. In drei Akten machten sich neun Darsteller daran, die kunterbunte Geschichte amüsant und lebendig aufzuführen. Mit 160 verkauften Karten war der Saal nahezu ausverkauft.

Von Beginn an wussten die Laien, wie sie ihr Publikum für sich erobern und nicht selten wurden die Darsteller während ihres Auftritts kurz durch Applaus gestoppt. Vor einem aufwendig gestaltetem Bühnenbild, das die Wohnstube des Ehepaares Baumann darstellte, geschah Folgendes: Karl Baumann hat Geburtstag und lädt einige Bekannte und Verwandte dazu ein. Seine Frau Anna, gespielt von Luzie Kappe, macht zum Essen Kartoffelsalat und Frikadellen.

Hund muss testen

Da das Stück im Sommer spielt und ja bekanntermaßen Hackfleisch und hohe Temperaturen nicht besonders gut befreundet sind, macht sich Anna Sorgen um die Haltbarkeit der Hackbällchen. Vorsichtshalber wird dem Hund der Familie eines zum Fressen gegeben. Da nach einiger Zeit nichts passiert und die Gäste hungrig sind, wird auf die Haltbarkeit des Fleisches gehofft und kräftig zugelangt.

Es schmeckt auch allen sehr gut. Bis zu dem Zeitpunkt, als Hausmädchen Aurora schreiend in die Stube rennt und vom Tod des Hundes berichtet. Wer wird der Nächste sein?

In der stimmungsvollen Komödie ist dann aber doch Platz für ein Happy-End. kw

Anzeige
Anzeige