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Für Sportler wird es eng

Wulfen Böse Zungen behaupten, die Wulfener Sportler könnten in den nächsten Wochen perfekt Manndeckung üben.

Es wird in den verbliebenen Sporthallen des Ortsteils nämlich verdammt eng.

Entgegen der ursprünglichen Planung steht die Sporthalle der Wittenbrinkschule voraussichtlich erst ab 20. August den Vereinen zur Verfügung. Während der Umbaumaßnahme wurden nach Mitteilung des städtischen Gebäudemanagements Schäden entdeckt, die so nicht vorherzusehen gewesen wären. Durchgerostete Abhänger der Decke in der Sporthalle seien dafür verantwortlich, außerdem sind die Demontage der Lüftungsinstallation und die Änderungen der Elektroinstallation aufwändiger als gedacht.

Gute Nachbarschaft

Die Wittenbrinkschule hat bereits reagiert; die Begrüßungsfeier der Erstklässer findet beim Tanzsportzentrum Royal Wulfen statt. Da macht sich gute Nachbarschaft offenbar bezahlt. Die Basketballer des BSV Wulfen weichen vorläufig in die Sporthalle der Matthäusschule aus. So weit, so schlecht. Denn ungeachtet der Verzögerungen an der Wittenbrinkhalle ist ab kommenden Montag die Sporthalle der ehemaligen Barkenbergschule dicht. Das verwaiste Schulgebäude, in den letzten Wochen beliebtes Ziel von Vandalen, wird im Zuge des Stadtumbau West abgerissen, die Sporthalle indes wird modernisiert. Die gesamte haustechnische Installation sowohl für die Lüftung und Heizung als auch für die Wasserversorgung muss komplett erneuert werden, weil diese bisher über das alte Schulgebäude erfolgte. Ausgebessert werden muss die marode Halle ohnehin, sie soll - falls bautechnisch möglich - dann auch endlich Duschen bekommen.

Für kleinere Gruppen wie die Gymnastik-Abteilung des SuS GW Barkenberg ist das ein schwacher Trost. Karin Weißenbach erhielt in dieser Woche wie andere Clubs Post von der Stadtverwaltung. Der Hinweis auf die Baumaßnahme endet mit der Feststellung: "Das Vereinstraining kann in den nächsten vier Monaten nicht stattfinden."

Denn Alternativen gibt es in Wulfen nicht. dieb

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