Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Reptilien- und Spinnenausstellung

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Wulfen-Barkenberg Am Wochenende verwandelte sich das Wulfener Gemeinschaftshaus in einen kleinen Dschungel. In zahlreichen Schaukästen und Gehegen gab es verschiedene Arten von Spinnen, Leguanen, Schlangen sowie unter anderem auch Schildkröten zu bestaunen. Die große Halle war mit Pflanzen und Palmen geschmückt. Der passende Sound dazu kam aus Lautsprechern.

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Für besonderes Aufsehen sorgten die beiden ausgewachsenen Spornschildkröten, die in einem umzäunten Gartengehege untergebracht waren. Foto: Foto: Guido Bludau

Hinter der Reptilien- und Spinnenausstellung steckt das Unternehmen der Familie Hein aus Mecklenburg-Vorpommern. Seit vielen Generationen ist sie im Schaustellergewerbe tätig und vor einigen Jahren kam sie auf die Idee, eine mobile Reptilienausstellung anzubieten. Und die Besucher im Gemeinschaftshaus Wulfen waren begeistert von Idee und Umsetzung.

Leguan Leo auf der Schulter

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Der 13-jährige Felix interessiert sich sehr für alle Arten von Reptilien. Im Gemeinschaftshaus nutzte er die Chance, Leguan Leo einmal ganz nah zu kommen. Der Leguan kommt eigentlich aus Costa Rica, Leo ist aber in Deutschland geboren und nimmt es auch den keinen Besuchern nicht übel, wenn sie ihn auf den Arm nehmen möchten. Felix gefiel die Ausstellung sehr gut. Er nutzte am Samstag die Chance, die Ausstellung ausgiebig kennenzulernen, und natürlich durfte da auch ein Foto als Andenken nicht fehlen.

Seltener Albino-Tigerpython

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Jörg Buyken und sein Enkel Till (4 Jahre alt) ließen sich von Tierpfleger Christian Weber einen extrem seltenen Albino-Tigerpython aus der Nähe zeigen. Eigentlich hat die Schlange eine dunkle Farbe, aber wegen eines Gen-Defektes hat sie diese helle Farbe und ganz typisch auch rote Augen. Dieser Tigerpython ist aktuell drei Meter lang und wiegt runde 15 Kilogramm. Dabei kann diese Würgeschlange bis zu acht Meter lang und stolze 180 Kilogramm schwer werden. Es wird angenommen, dass Tigerpythons in der Natur mehr als 30 Jahre alt werden.

Fasziniert von den Tieren

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Johannes Bender aus Dorsten ist an diesem Samstag extra mit seinen beiden Söhnen für die Reptilienausstellung nach Wulfen-Barkenberg gekommen. Zusammen bestaunten sie auch eine Königsnatter, die ein Wasserbad in ihrem Terrarium nahm. „Wir haben zwar keine eigenen Reptilien zu Hause, interessieren uns aber sehr für die Natur und alles, was damit zusammenhängt. Unter anderem untersuchen wir im Urlaub gerne in fremden Ländern alles, was da so kreucht und fleucht“, berichtete der Dorstener.

Vogelspinnen und Co

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Auch verschiedene Spinnen gab es bei der Ausstellung im Gemeinschaftshaus zu sehen, so wie diese Vogelspinne. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu sieben Zentimeter. Die Färbung kann von leuchtendem Rot bis zu Dunkelbraun variieren. Die gesamte Behaarung ist kurz. Auf den Beinen sind bei dunkleren Exemplaren deutlich zwei Linien erkennbar. Bei den Jungtieren sind die Beine blass-rosa gefärbt. Der Hinterleib ist dunkelbraun. Mit jeder Häutung werden die Beine dunkler.

Phobien überwinden

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

„Es gibt sogar Gäste, die die Reptilienschau besuchen, um ihre Phobien gegen diese Tiere zu überwinden“, erzählte Tierpfleger Christian Weber. „Angst braucht hier keiner zu haben, da die Tiere an Menschen gewöhnt sind.“ „Der fühlt sich irgendwie weich an“, berichtete ein junger Besucher, der Leguan Leo streicheln durfte.

Den Reptilien ganz nah

Gemeinschaftshaus Wulfen wurde zum Dschungel

Andrea Wüst fand die Ausstellung toll. „So wie hier der grüne Baumpython kann man den Tieren ganz nah kommen und sie so gut beobachten“, meinte sie. „Die Tiere machen einen sehr gepflegten Eindruck und auch die Atmosphäre hier ist sehr schön. Eine lohnenswerte und interessante Ausstellung.“

Ausgewachsene Spornschildkröten

Für besonderes Aufsehen sorgten die beiden ausgewachsenen Spornschildkröten, die in einem umzäunten Gartengehege untergebracht waren. Diese Art stammt ursprünglich aus Nord-West-Afrika. Diese beiden sind aber eine deutsche Nachzucht und mittlerweile 60 Jahre alt. Alexandra Cerit und ihre Bruder Paul Sojka waren mit ihren je zwei eigenen Kindern in der Ausstellung und bestaunten die Spornschildkröten, die über 100 Jahre alt werden können.

Anzeige
Anzeige