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Gesicht des Babys sehen

Dorsten "Mit dem neuen Gerät ist die bildliche Darstellung des Gesichtes als Live-Bild möglich." Neue Untersuchungsmethoden während der Schwangerschaft liefern Bilder, aber auch Befunde.

Das St. Elisabeth Krankenhaus verfügt seit einiger Zeit über ein neues hochmodernes Ultraschallgerät, mit dem das Leistungsangebot der Abteilung für Geburtshilfe weiter ausgebaut werden kann.

So genannte 4-D-Untersuchungen sind möglich, mit denen eine dreidimensionale Darstellung des Babys geliefert wird. Dabei geht es nicht allein um das Bild vom Kind, sondern eher um Befunde. Die Krankenkasse übernimmt eine solche Untersuchung nur bei der medizinischen Begründung. Fehlt diese, müssen Eltern ihren eigenen Geldbeutel öffnen.

In der Fehlbildungsdiagnostik seien Erkenntnisse über Bauchwand- oder Wirbelsäulendefekte sowie über Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten möglich. Dr. Peter Tönnies verfügt als Chefarzt der Abteilung neben seiner Facharzt-Qualifikation auch über die Ausbildung zum Perinatalmediziner und kann damit eine große Ultraschallerfahrung vorweisen.

Das neue Gerät verbessert nicht nur die vorgeburtliche, sondern auch die nachgeburtliche Betreuung des Babys.

Herz und Gehirn prüfen

Ein spezieller Neugeborenenschallkopf macht es möglich, die Säuglinge im Hause zu untersuchen. Ultraschallaufnahmen vom Herzen oder Gehirn sind möglich, ohne dass eine Verlegung in eine Kinderklinik erforderlich wird. "Wir wollen die aufwändigen Verlegungen der Kleinen möglichst begrenzen", betont Dr. Tönnies und verweist darauf, dass ab November eine Kinderärztin im Krankenhaus ihre Arbeit aufnimmt, die auch die intensivmedizinische Betreuung der kleinen Menschen gewährleisten kann. "Dies wird das hochwertige Versorgungsniveau im Bereich der Geburtshilfe am Krankenhaus weiter bereichern", freute sich Dr. Tönnies. Mit rund 650 Geburten nimmt das Dorstener Haus die zweite Position im Kreis Recklinghausen ein, äußert der Chefarzt nicht ohne Stolz. se

Das Brustzentrum Emscher-Lippe lädt am Samstag zum Patientinnentag von 10 bis 14 Uhr nach Gelsenkirchen, Bosniverstraße 30. Informationen rund um Tumorerkrankungen sind möglich.

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