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Großes Ziel ist es, zu Hause alt werden zu können

Dorsten Rita Saalmann "Es war ein erheblicher Aufwand, aber es hat sich gelohnt. Wir haben erfahren, was wo los ist und konnten die Besonderheiten der Stadtteile herausarbeiten, das ist sehr hilfreich." Ein positives Fazit der Stadtteilgespräche zieht Sozialamtsleiterin (Foto). Rund 300 Bürger hatten sich vor den Sommerferien an den Gesprächen zu den Vorstellungen rund ums Älterwerden in den einzelnen Stadtteilen beteiligt. 150 Fragebögen wurden zudem beantwortet und ausgewertet.

Wohnumfeld sichern

"Großes Ziel ist es, zu Hause zu bleiben, das kam immer wieder in allen Gesprächen", so Saalmann. "In erster Linie müssen wir dazu das Wohnumfeld sichern, die Infrastruktur anpassen", zählte die Sozialamtsleiterin auf. Auch soziale Kontakte, Mobilität, bezahlbare Hilfen im Haushalt und dezentrale Beratungen seien wichtig und wurden von den Bürgern gefordert.

Ein politischer Arbeitskreis mit Vertreterinnen aller vier Fraktionen wird sich mit den Vorschlägen der Stadtteilgespräche beschäftigen. Zudem werden Experten und Fachleute zu drei Arbeitskreisen (AK) eingeladen, um dort weitere Vorschläge und Ideen zusammen zu tragen. Der Seniorenbeirat ist an allen Gesprächsrunden beteiligt.

Drei Arbeitskreise

Im Arbeitskreis Wohnen im Alter werden beispielsweise Vertreter des Planungsamtes und Architekten sowie Betreuer von Seniorenwohnungen vertreten sein. Im AK Pflege und Hilfen zur Alltagsbewältigung sollen Anbieter von Hausnotrufen, Ärzte, Vertreter von Tagespflege, ambulanter Betreuung, stationären Heimen und aus dem Hospizdienst zu Worte kommen. Der AK Bildung, Kultur und Begegnung soll Vertreter von Seniorenbegegnungsstätten, Bildungseinrichtungen, Verbraucherberatung, Migrationsdienst und Stadtsportverband zusammenführen. In den Kreisen können konkrete Vorschläge aus den Anregungen der Bürger erarbeitet werden.

Die Fülle von Ideen und konkreten Vorstellungen wird dann dem Runden Tisch Altenhilfe vorgelegt. An diesem Runden Tisch wurden die Stadtteilgespräche ins Leben gerufen und dahin fließen die Ergebnisse aller Arbeitskreise schließlich zurück. "Dort schließt sich dann der Kreis", blickt Rita Saalmann in die Zukunft. se

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