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Handfeste Bildung

Raesfeld Einmal mehr zeigt sich Raesfeld von seiner vorbildlichen Seite: Gestern startete dort ein gemeinsames Pilotprojekt der Schloss-Akademie, der Alexander-Hauptschule und der Gemeinde, das Vorbildcharakter für das ganze Land haben könnte.

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Dabei geht es darum, einerseits den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu verbessern und auf der anderen Seite etwas dafür zu tun, dass örtliche Handwerksbetriebe künftig auch in Zeiten des demografischen Wandels genügend Nachwuchs finden.

Als Bindeglied des Projekts fungiert die Akademie Schloss Raesfeld, die jetzt 48 Hauptschülern einen wortwörtlichen handfesten Überblick möglicher Berufsperspektiven bietet. Nach einer kurzen Einführung zur Zukunft des Handwerks stehen nämlich praktische Erfahrungen beim Unterricht von Fachlehrern der Denkmalpflege im Mittelpunkt. Jeweils in Zwei-Tages-Blocks lernen die Schüler in vier Gruppen und insgesamt 48 Stunden den Umgang mit verschiedenen Werkstoffen: Als Zimmermann, Tischler, Steinmetz/Maurer oder Metallbauer/Schmied.

"So können die Achtklässler sich mit den Materialien anfreunden und später entscheiden, ob sie in der neunten Klasse ein entsprechendes Betriebspraktikum anstreben sollen", sieht Peter Vinke, Rektor der Alexanderschule, ein hervorragendes Sprungbrett für seine Schützlinge.

"Ich freue mich, dass wir ganz neue Wege gehen", teilt der Erste Beigeordnete Andreas Grotendorst die Begeisterung des Schulleiters, "junge Leute schon in einem sehr frühen Stadium an den Beruf heranzuführen, ist für uns sehr wichtig. Auch aus Sicht der Betriebe: Raesfeld ist im Handwerk traditionell sehr stark und da gilt es, auch in Zukunft geeigneten Nachwuchs zu gewährleisten."

Und auch Akademieleiter Werner Storz ist vom Projekt angetan: "Die Alexanderschule genießt einen sehr guten Ruf, so dass wir hier einen idealen Partner für das Modell ,Weiterbildung geht zur Schule' gefunden haben." kdk

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