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Rad der Wassermühle Benninghoff repariert

In Gahlen geht´s wieder rund

Gahlen Zimmermann Dirk Moschüring und seine Mitarbeiter mussten am Mittwoch zunächst das ausgehängte Mühlrad der Gahlener Wassermühle Benninghoff fixieren. „Damit es nicht weiter wegrutscht.“Das Mühlrad hatte sich in der vergangenen Woche ausgehakt und hing seitdem schief in der Verankerung.

In Gahlen geht´s wieder rund

Dirk Moschüring, Praktikant Max Schäfers, Timo Eichelberg und Mario Terhart (v.l.) brachten am Mittwoch das ausgehängte Rad der Gahlener Wassermühle wieder in seine ursprüngliche Position. Mit den Arbeiten will Moschüring am Donnerstagmittag fertig sein. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Drehen konnte es sich so nicht. Nachdem Moschüring und seine Mitarbeiter Timo Eichelberg und Mario Terhart das Mühlrad befestigt hatten, montierten sie eine Hebevorrichtung und brachten es wieder in Position. Für den Praktikanten Max Schäfers war es eine spannende Arbeit – für Dirk Moschüring ein Wiedersehen mit einer „Baustelle“, die der 53-Jährige seit 1996 beruflich kennt. Von ihm kann man lernen, dass es sich bei der Gahlener Mühle um ein „unterschlächtiges“ Wasserrad handele. Heißt: Das Wasser treibt unterhalb der Nabe das Rad an.

Vom optischen Eindruck des Mühlrads, das nach dem Winter Moos angesetzt hat, solle sich der Laie nicht täuschen lassen, sagte Moschüring. „Das Rad ist in Ordnung. Das Eichenholz ist sehr widerstandsfähig.“ Mitgebracht hatte er 24 Spannvorrichtungen aus trockenem Eichenholz sowie Ecklager, die ersetzt werden mussten.

Unwucht

Es sei gut, dass die Gemeinde Schermbeck als Besitzerin des Rads sowie der Heimatverein, der die Mühle betreut, gleich reagiert hätten, sagte Moschüring. Wenn das Rad längere Zeit in der ausgehängten Position geblieben wäre, wäre eine Seite des Rads getrocknet, die andere durchnässt worden. „Das Rad wäre dann mit einer Unwucht unrund gelaufen.“ In dem Fall hätte man die Lager nachstellen müssen, bis man die Unwucht in den Griff bekommen hätte.

Das wird nun nicht der Fall sein. Am Mittwoch werde man die Arbeiten vermutlich nicht beenden können, sagte Moschüring am Mittwochmittag. Am Donnerstag wolle man das Lager fetten, dann könne sich das Rad drehen. „Mittags wollen wir fertig sein.“

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