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Klares Ja zum Media Markt

Dorsten Der Metro-Konzern wünschte ein klares Signal, jetzt hat er es bekommen: Gestern stimmte der Planungsausschuss mit großer Mehrheit dem Media-Markt-Baukonzept für den Standort Bovenhorst zu.

Diese Entscheidung, die einmütig von CDU und FDP getroffen wurde, ist allerdings erst ein Zwischenschritt auf dem eingeschlagenen Weg. Denn vor dem Bauantrag muss der Konzern nun zunächst auf seine Kosten Verkehrs- und Umweltgutachten einholen.

Wenn es nach den Grünen und der FDP gegangen wäre, hätte sich das Unternehmen dieses Geld sparen können. "Dies ist ein Fremdkörper an einer Stelle, wo eigentlich eine ganz andere Vision von Stadtquartier entwickelt werden sollte", lehnte Thomas Boos (FDP) die Ansiedlung wie angekündigt ab.

"Ich neige dazu, mich von den Visionen wieder dem Realismus zuzuwenden", konterte Stadtbaurat Frank Gläßner. "Auf was wollen wir denn sonst an dieser Stelle warten, um sie aus dem Hinterhof herauszubringen?", sah auch Stefan Risthaus (CDU) den "integrierten Standort" als zweitbeste Lösung nach dem Lippetor, "der Media-Markt ist eine Chance, hier Leben herein zu bekommen."

Imagegewinn

"Der Imagegewinn für Dorsten ist völlig unstrittig", beurteilte Martin Hagemann (SPD) die geplante Acht-Millionen-Investition des Elektronik-Konzerns. Seine Fraktion werde am Ende aber nur zustimmen, wenn die Verkehrsfragen vernünftig zu lösen seien.

Bei weitem nicht so konkret sind derzeit die neuen Pläne für das Lippetor. Am Donnerstag wollen die Projektbetreiber die Stadtspitze über ihre aktuellen Vorstellungen unterrichten.

"Wir hoffen auf einen Impuls für die Innenstadt, aber verfallen noch nicht vorab in Glückseligkeit", beschrieb Rainer Thieken (CDU) seine Erwartungen, "wir werden uns mit den Konzepten auseinander setzen, wenn sie vorliegen." Beabsichtigt sei jetzt offenbar eine Art von Innenstadt-Erweiterung mit einzelnen überdachten Bauteilen, deutete Frank Gläßner erste Konturen an. kdk

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