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Kopfnoten am Hals

DORSTEN Den Kopf zerbrechen sich derzeit Dorstens Lehrer über die Kopfnoten, die den Schülern am 18. Januar zum ersten Mal auf den Halbjahreszeugnissen um den Kopf fliegen.

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Kopfnoten am Hals

So könnte es am 18. Januar aussehen: Petrinum-Schulleiter Wolfgang Gorniak überreicht die Zeugnisse mit Kopfnoten.

Jede Menge am Kopf haben jedenfalls die Lehrkräfte, die mit erheblichem Zusatzaufwand in sechs Kategorien zum Arbeits- und Sozialverhalten die Noten "sehr gut", "gut", "befriedigend" oder "ungenügend" verteilen müssen. "Diese Aktion bedeutet für uns einen gewaltigen Mehraufwand", blickt Wolfgang Gorniak, Schulleiter des Gymnasium Petrinum, in dieser Woche einem Konferenz-Marathon entgegen: "Wir haben uns auf eine Extra-Zensurenliste verständigt, in der jeder Schüler erst einmal mit einem , gut? vorgemerkt ist.". Bei Abweichungen nach oben oder unten hat jeder Fachlehrer Gelegenheit, individuelle Eintragungen in dieser Liste vorzunehmen.

Keine Einheitsnoten

Ähnlich verfährt das Gymnasium St. Ursula: "Diese verfahrenstechnische Vereinfachung bedeutet aber nicht, dass wir Einheitsnoten verteilen", legt der stellvertretende Schulleiter Alfons Dorenkamp Wert auf die individuelle Beurteilung.

Dorstens Grundschullehrer empfinden die Festlegung durch Zensuren als zu frühzeitig: "Grundschulkinder haben sich gerade erst auf ihren Lernweg gemacht, der sich schnell in unterschiedliche Richtungen verändern kann", urteilt Herbert Rentmeister, Leiter der Kardinal-von-Galen-Schulen.

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