Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

DIA-Show

Luftbilder aus Dorstens vergangenen Tagen

DORSTEN Es ist ein echter Schatz, der da im Dorstener Stadtarchiv schlummert – und nun teilweise erstmalig anlässlich des Dorstener Lichterfests im Alten Rathaus öffentlich präsentiert wird: Luftaufnahmen von Dorsten aus den späten 1950er-Jahren.

Anzeige
Luftbilder aus Dorstens vergangenen Tagen

Das Gemeindedreieck.

Die Bilder zeigen ein Dorsten, das es so schon lange nicht mehr gibt: Zum Beispiel das Gemeindedreieck, das damals seinen Namen noch verdiente, der alte Busbahnhof ist ebenfalls zu bewundern – und dort, wo bald das Lippetor-Zentrum abgerissen wird, stand früher eine Brennerei. Interessant ist auch das Foto mit der alten Marienschule, mit alten Lastkraftwagen auf einem Betriebshof, aber noch ohne die derzeitige Straße „An der Wienbecke“ Richtung Wulfen. Und am Essener Tor fahren zwar schon Autos, aber Ampeln waren noch nicht nötig. Vor 25 Jahren hatte Christa Setzer, die Leiterin des Dorstener Stadtarchivs, die Foto-Sammlung angekauft. „Damals hatte die Stadt noch das Geld dafür“, sagte sie. Unmengen an Geld wurde aber nicht ausgegeben: „Der Bilder-Satz mit den 79 Kontaktabzügen und Negativen war recht günstig für uns.“

Wer die Luftaufnahmen damals gemacht hat, weiß sie nicht: „Der Name des Fotografen liegt mir leider nicht vor.“ Angeboten wurde die Sammlung damals von der Warenhandelsgesellschaft VEKA mit Sitz in Linz, die in den Besitz von Luftaufnahmen aus verschiedenen deutschen Städten gelangt war. In Dorsten war der Fotograf vor allem auf Motivsuche nach Gewerbeobjekten und Verkehrswegen. Deswegen zeigen die Bilder vor allem Fabrikgebäude (Polsterei Engel, Drahtwerke, Maschinenfabrik), aber auch den Kanalhafen, damalige Straßenneubau-Projekte wie die Marler Straße und Eisenbahnlinien.

Luftbilder von Dorsten

Freibad Dorsten
Vorne: alte Marienschule.
Brennerei Velten (heute Lippetor).
Kanalhafen
Marler Straße.
Vielkauf an der Marler Straße.
Dorf Holsterhausen.
Wasserwerk am Kreskenhof.
Holsterhausen, rund um die Bonifatiuskirche.
Wasserwerk am Blauen See.
Gemeindedreieck.
Dekowe Schürholz (Teppichfabrik)
Blick auf Alt-Wulfen.
An der Halterner Straße/Lerchenweg.
Situation am Essener Tor.
Eine Tennisanlage.
Gebäude Dachpappenfabrik Dr. Kohl am Beerenkamp.
Kirchhellener Allee, heutige Euroquarz-Verwaltung.
Vorne der Ostwall, hinten der alte Busbahnhof.
Tankstelle in Altendorf-Ulfkotte.
Unbekanntes Haus.
altes Dorstener Krankenhaus.
Blick auf die Innenstadt.

Auf der Suche nach Luftaufnahmen für ein Eisenbahn-Buchprojekt war Johannes Götte (Verein für Orts- und Heimatkunde) vor wenigen Jahren auf die Bildersammlung im Stadtarchiv aufmerksam geworden. Er bot daraufhin Christa Setzer an, die Negative gemeinsam mit dem Dorstener Fotografen Peter Körber zu digitalisieren.

Beim Lichterfest am Sonntag, 6. November, wird der Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten im Alten Rathaus Vorträge zu historischen Themen halten. Johannes Götte wird dabei auf einer Dia-Leinwand einen Teil der Luftbilder-Sammlung aus den 50er Jahren zeigen, aber auch Farb-Luftbilder aus späterer Zeit. Und natürlich Informationen zu den Motiven liefern.

Anzeige
Anzeige