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Momentaufnahme dokumentiert Gebäudezustand

Altendorf-Ulfkotte Auch wenn manche Standpunkte meilenweit auseinander liegen: Die Deutsche Steinkohle (DSK) und die Bürgerinitiative zum Schutz vor Bergbau- und Umweltschäden (BISBU) können auch konstruktiv zusammenarbeiten. Das bewiesen sie jetzt mit einer Vereinbarung, die nun rund 2000 Haushalte nutzen können, die im Bergschadensbereich der letzten Kohleförderungen des Bergwerks Lippe liegen.

Franz-Josef Kirsch Hans-Jürgen Fischer (Foto oben), Leiter des DSK-Bereichs Bautechnik/Bergschäden, und die BISBU-Vorstandssprecher (Foto rechts), Klaus Wagner und Johannes Kloer erläuterten gestern die Gebäudezustands-Erfassungen, die Hauseigentümer im Abbaubereich ab sofort kostenlos durchführen lassen können.

Zwei Fachbüros

Danach dürfen Interessenten zwischen zwei Fachbüros auswählen und einen Termin für eine rund dreistündige Objektaufnahme vereinbaren. Dabei werden vorhandene Schäden und Besonderheiten im Innen- und Außenbereich der Gebäude dokumentiert, unter anderem auch mit Fotografien. So ist in späteren Jahren ein Vergleich und eine zeitliche Zuordnung gewisser Schäden möglich.

"Es handelt sich aber nicht um eine vollständige Aufnahme aller Schäden und auch nicht um eine Bewertung, ob es sich um Bau- oder Bergschäden handelt", warnt Kirsch vor übertriebenen Erwartungen, "dafür ist es möglich zu schauen, ob es Fälle gibt, wo man vorbeugende Maßnahmen treffen kann." Wer an einer schnellen Erfassung interessiert ist, sollte sich umgehend melden, ansonsten gilt das von der DSK finanzierte Angebot bis zum Ende des Kohleabbaus 2009. Ende 2008 wird dabei die Ortslage Altendorf erreicht, wo neue Bergsenkungen von maximal 1,40 m erwartet werden. kdk

Informationen und Anmeldungen zum Verfahren bei der DSK, Tel. 0800-27 27 27 1, oder der BISBU, Tel. (02362) 23851 oder 25 122.

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