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Natur direkt vor der Haustür

Lembeck Natur direkt vor der Haustür - was sich viele wünschen, ist für die meisten Dorstener Realität.

Und wer noch ein bisschen mehr lernen wollte über die heimische Flora und Fauna oder ein schönes Ziel für eine sonntägliche Fahrradtour suchte, dem bot das Sommerfest der Biologischen Station ein interessantes Programm.

Früh beginnt der Tag für den Rotschwanz, der Star ist hingegen eher ein Langschläfer: Laut der "Vogeluhr" beginnt er sein Morgenliedchen nämlich erst um 4.42 Uhr, ganze zwölf Minuten nach Sonnenaufgang, gemessen Mitte Mai. Solche und andere spannende Infos vermittelten Mitarbeiter der Biologischen Station, des NABU Dorsten und Ranger des Regionlaverbands Ruhr. Dabei ging es nicht nur ums Angucken und Vorführen, sondern vor allem ums Mitmachen und Anfassen.

"Wenn die Kinder hier mal eine Drohne streicheln können, ist das schon was Tolles für sie", erzählt Volker Fockenberg, der den Wespen-Info-Stand betreut. Er weiß, was man mit Hornissennestern im Rolladenkasten macht, wie man Wespengift ganz einfach selbst aussaugen kann und wie man die gemeine Wespe mit Zucker füttert, um sie vom Pflaumenkuchen fernzuhalten.

In der Nähe des Teichs hat der Naturschutzbund Dorsten seinen Stand, Schwerpunkt ist hier das Wasser und seine Bewohner. Jan hat zum Beispiel einen Rückenschwimmer mit dem Kescher gefangen. "Es ist ganz entspannt gemacht, eine supertolle Fahrradtour wars bis hierher und die Kinder lernen noch was dabei, das ist ja auch wichtig", findet seine Mutter Sylvia Jüttermann.

Das bestätigt auch Ranger Michael Zielkowski. Er betreut den Meisenkasten-Bau auf dem Sommerfest und organisiert neben Naturschutzaktionen zum Beispiel auch Waldparcours für Schulklassen. Nächste Woche wird er auf dem Umweltmarkt in Essen sein: "Man merkt schon, dass die Menschen aus der Stadt weniger über die Natur wissen und mehr Fragen stellen."

Heideaktien

Es hat eben nicht jeder einen Garten für Nistkästen oder eine "Ohrenkneiferwohlfühlwohnung". Wem aber das heimische Stück Natur noch fehlt, der könnte mal über den Kauf einer "Heideaktie" nachdenken - mit dieser Aktion sucht der NABU Dorsten noch nach den restlichen Mitteln zum Kauf des letzten großen Heidegebiets unserer Stadt. Grünes Engagement zeigen in einem Projekt vor der eigenen Haustür - schon Montesquieu wusste: "Gemeinnutz geht vor Eigennutz". kab

Infos zur "Heideaktie" bei Johannes Adler, Tel. 45599 oder unter www.nabu-dorsten.de.

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