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Nicht jeder begrüßt Vorfahrt für Radler

Dorsten Ein geteiltes Echo fand im politischen Raum das Verkehrsmodell, mit dem die Stadt Radfahrern Vorrang vor dem Kfz.-Verkehr einräumt. Nachdem bereits die Übergänge auf Maria Lindenhof und am Hohenkamp entsprechend umgestaltet wurden, ist jetzt durch besondere Markierungen augenscheinlich geworden, dass auch in der Baldurstraße Autos zu bremsen haben, wenn Radler die Straßen queren.

Vor allem Thomas Boos (FDP) hält dies für keine gute Lösung. Er verwies im Planungsausschuss darauf, dass das Unfallrisiko viel zu hoch sei. Sind Autofahrer mit zu hohem Tempo unterwegs oder schlicht unaufmerksam, dann nutzt es dem Radfahrer beim Zusammenstoß wenig, dass er formal im Recht gewesen ist - weil ihm die schützende "Knautschzone" aus Blech fehlt, ist die Gefahr groß, dass er schwere oder sogar tödliche Verletzungen davonträgt.

Andererseits gibt es auch andere Beispiele, wo "schwächere" Verkehrsteilnehmer Vorrang genießen und als Fußgänger durch Ampeln oder Verkehrszeichen, Schikanen und Markierungen geschützt sind. Die Stadt, so versprach Dezernent Frank Gläßner, will über die Problematik nochmals gründlich nachdenken. kdk

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