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Quartett kümmert sich um Probleme in der Partnerschaft

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Dorsten "Schon ein Gespräch kann Hoffnung machen. Danach fühlen sich die Ratsuchenden meist besser, weil sie sich ihren Problemen stellen." Peter Teglas beschreibt den Beginn einer Beratung, die die Ehe-, Familien- und Lebens-Beratungsstelle Dorsten (efl) im Bistum Münster in den vergangenen 40 Jahren viele Male durchgeführt hat.

Teglas kümmert sich als Leiter zusammen mit den Fachkräften Maria Lambers, Christa Waldvogel und Sekretärin Maria Karkhof um die Probleme der Dorstener. Waldvogel ist neu in der Stadt, arbeitete vorher im Bistum Essen. Auch Lambers gehört erst seit dem vergangenen Jahr zum Team, nachdem Ursula Hradek nach 25-jähriger Beratungstätigkeit in den Ruhestand gegangen ist.

Wartezeit wird länger

In Dorsten wurden im vergangenen Jahr 91 Fälle bearbeitet. Oft geht es um Probleme in der Partnerschaft. Die Nachfrage an Beratungsgesprächen steigt kontinuierlich, die Wartezeit wird länger. Den drei Fachkräften stehen 25 Wochenstunden zur Verfügung. Zu wenig, um alle Fälle zeitnah zu bearbeitet. "Wir haben seit Ende August schon wieder 23 Anfragen auf der Warteliste", erzählt Sekretärin Karkhof, die über eine Ausbildung zur Telefon-Seelsorgerin verfügt. Dadurch kann sie vorsortieren. Bei so einem "Screening" am Telefon wird entschieden, wie wichtig eine Beratung ist. "Ein Paar mit Kindern, das am Rande einer Trennung steht, braucht eher eine schnelle Beratung als ein Paar, das sich schon seit 25 Jahren streitet", erklärt Teglas. Insgesamt muss Karkhof festhalten: "Wer heute anruft, bekommt erst im kommenden Jahr einen Termin."

Für alle Konfessionen

Das Haus an der Gahlener Straße ist eine Einrichtung der katholischen Kirche, ist aber für alle Konfessionen offen. Und nicht nur dafür. "Wir beraten hier nicht nur heterosexuelle Paare", betont Teglas. Durchschnittlich werden sechs Termine angesetzt, nach dem Ende der Beratung wird vereinbart, sich nach einem halben Jahr noch einmal zu treffen. "Bekommt man dann positive Rückmeldungen, motiviert das schon", erklärt Maria Lambers.

Da die Landesmittel gekürzt wurden, versucht das efl Dorsten, den Ausfall mit Spenden aufzufangen. Die Klienten werden darauf hingewiesen, die Beratung ist allerdings kostenlos. DM

Das efl Dorsten befindet sich an der Gahlener Straße 7a; Kontakt: Tel. 2 43 29, Fax 60 64 42, E-Mail: dorsten@efl-bistum-ms.de oder unter: www.efl-bistum-ms.de

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