Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Rhade hat´s - bald

Anzeige

Rhade Ein Lebensmitteldiscounter (Penny) ist bisher maßgeblicher Nahversorger in Rhade. Darüber hinaus prägt kleinflächiger Einzelhandel das Bild rund um Lembecker-, Erler- und Debbingstraße. Für viele Einwohner im Ort ist dieses Angebot "zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel".

Darauf stützt Gutachter Michael Karutz (CIMA) auch seine kritische Bestandsaufnahme über den Dorstener Norden. Einen "erheblichen Kaufkraftabfluss in allen Sortimenten" hat der Fachmann aus Köln konstatiert. Die Handelszentralität ist deutlich schlechter als in anderen Stadtteilen. Mit anderen Worten: Der Rhader kauft selten vor der eigenen Haustür, sondern nutzt die besseren Möglichkeiten in Nachbargemeinden und -städten.

Spitzenwert

Doch damit ist bald Schluss. Seit einigen Wochen wird das seit Jahren geplante Nahversorgungszentrum an der Erler Straße hochgezogen; Aldi und Rewe/Honsel öffnen noch vor Weihnachten. "Damit wird die große Versorgungslücke im Segment des "periodischen Bedarfs" in Rhade geschlossen", ist Karutz überzeugt. "Die Handelszentralität dürfte sich von 45 auf 100 bis 105 erhöhen." Das ist auch im Vergleich zu anderen Dorstener Stadtteilen ein Spitzenwert.

Von der Stärkung der Nahversorgung werden nach Ansicht des Gutachters auch die übrigen Einzelhandelsbetriebe im Stadtteil profitieren. Karutz erwartet hier "Frequenzgewinne". Denn die beiden neuen Geschäfte werden nicht nur die Menschen aus Rhade, sondern auch aus den angrenzenden Gebieten anlocken.

Die Perspektive für Rhade ist folglich rosig. Den Einzelhandelsbesatz hält Karutz künftig für optimal, "weiterer Handlungsbedarf ist mit der Realisierung des Nahversorgungszentrums nicht mehr gegeben". dieb

Anzeige
Anzeige