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Ideenfabrik Stadtsfeld

„Rossiniplatz“ soll Treffpunkt für Stadtsfelder werden

Feldmark Einen neuen Ort der Begegnung gibt es für Nachbarn im „Musikerviertel“ Stadtsfeld schon. Einige engagierte Anwohner haben aber noch mehr Pläne, die nun bald realisiert werden sollen.

„Rossiniplatz“ soll Treffpunkt für Stadtsfelder werden

Mitglieder der Ideenfabrik Stadtsfeld, Anwohner, Vertreter der Stadt und Sponsoren weihten den neu gestalteten „Rossini-Platz“ ein. Foto: Foto: Michael Klein

Viel ist im Augenblick in Dorsten vom Innenstadt-Umbau-Projekt „Wir machen Mitte“ die Rede. „Mitte ist aber auch immer da, wo wir sind und leben“, betont Gerhard Jendrzey. Und deshalb hat der engagierte Anwohner mit seinen Mitstreitern von der „Ideenfabrik Stadtsfeld“ auch in seinem Wohnquartier „eine Mitte gemacht“.

Denn der neue Rossiniplatz, zwischen Lortzingstraße und dem Grüngürtel des „Musiker-Viertels“ im Stadtteil Feldmark gelegen, soll künftig der zentrale Ort für die Bewohner des Stadtsfelds werden. „Hierhin werden wir künftig unsere Neubürger bei Grillfesten begrüßen und regelmäßig Vertreter unterschiedlichster Einrichtungen zu Gesprächen mit den Anwohnern einladen“, erklärte Gerhard Jendrzey am Mittwoch bei der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Sitzbänke und Spielgerät

Früher war die Rasenfläche ein Spielplatz — mit Hütte, Sandkasten, Klettergerüst. Seit Jahren lag das Gelände aber brach. In Gesprächen mit der Stadt und mithilfe mehrerer Sponsoren erarbeitete die „Ideenfabrik Stadtsfeld“ ein neues Konzept für das Areal: mit einem Mehrgenerationen-Spielgerät, Sitzbänken, einer Spielmöglichkeit für Kleinstkinder.

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Und dazu vier Hochbeete, die Kindern die Möglichkeit bieten sollen, sich mit der Aufzucht von Kräutern und Gemüse zu beschäftigen. Die benachbarte Kita Arche hat sich bereit erklärt, die Pflege der Beete mithilfe der Stadtgärtnerei-Azubis zu übernehmen.

Auf der anderen Seite des Fußgängerweges setzte die Initiative Baumstämme mit alten Obstsorten in eine Blumenwiese. Dieser mit Frühlingsblühern bepflanzte Saum zieht sich durch das Wohngebiet bis hin zur Händelstraße. „Wir stellen uns vor, hier noch mehr Mehrgenerationen-Spielgeräte aufzubauen“, erklärte Hans-Jürgen Welz, ebenfalls Mitglied der Ideenfabrik. In Verbindung mit dem Abenteuer-Spielplatz und dem Bolzplatz soll ein „Grüngürtel der Generationen entstehen“.

Dessen Abschluss soll dann das Freigelände hinter der Händelstraße bis zum Schölsbachlauf bilden. „Nach den Sommerferien beginnen wir mit den Planungen, gemeinsam mit dem Naturschutzbund eine Streuobstwiese inklusive Spielfläche anzulegen“, kündigte Welz an.

Gibt es bald eine Stadtteilkonferenz?


Dies könnte dann auch schon ein Projekt sein, dass die Stadtteilkonferenz Feldmark vorantreibt. Denn am Rande war am Mittwoch zu erfahren, dass ein solches Gremium auch in diesem Stadtteil schon in ein paar Monaten gegründet sein könnte — initiiert von der Ideenfabrik und den Feldmärker Schützen.

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