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SPD will Anmeldung abwarten

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Kirchhellen/Feldhausen Die Gerüchte um die Marienschule in Feldhausen werden immer lauter. Von Schließung und Kooperation ist die Rede. Willi Stratmann, stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses und schulpolitischer Sprecher der SPD, mahnt zur Gelassenheit.

Klassen in zwei Zügen

Fakt ist, dass nach dem neuen Schulgesetz eine Zweizügigkeit vorgeschrieben ist. Fakt ist weiterhin, dass die Marienschule nicht genug I-Männchen hat, um eine Weiterführung zu rechtfertigen. Das heiße aber nicht, dass die Schule geschlossen wird, meint Stratmann vehement. Er geht einen Schritt weiter. Wenn eine Schule nicht stark genug für zwei erste Klassen ist, soll sie laut Gesetz mit einer größeren, starken Schule kooperieren. Dafür komme laut Stratmann die Matthias-Claudius-Schule in Frage. Dadurch würde die Marienschule zu einem Teilstandort einer von einem Leiter geführten Schule. Doch das will Stratmann noch gar nicht sehen. "Wir von der SPD wollen erstmal auf die Anmeldezahlen im Herbst warten." Mit dem Neubaugebiet zwischen Dornbusch und Feldhausener Straße sowie der freien Schulwahl sieht er den Neuanmeldungen optimistisch entgegen. "Vielleicht gibt es ja dann wieder genug Schüler für zwei Klassen." Dann sei alle Planerei hinfällig. Außerdem schreibe das Gesetz zwar eine Kooperation vor, aber nicht von heute auf morgen.

Egal, wie die Anmeldezahlen letztlich aussehen, wichtig sei zunächst, dass die Schüler in Feldhausen bleiben können und nicht durch Kirchhellen geführt werden müssen. Befürchtungen, dass es bei der Kooperation zu einer Einsparung in personeller Hinsicht kommen könnte, beruhigte Stratmann ebenfalls. "Der Bedarf an Lehrkräften ist weiterhin gegeben", betont er. dzi

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