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Schande: Grabmal auf jüdischem Friedhof beschmiert

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Dorsten Mit Bestürzung nahmen die nordirischen Gäste des Ökumenischen Geschichtskreises Holsterhausen aus Newtownabbey/Ballyclare die Schändung des jüdischen Friedhofs an der Hasselbecke wahr.

Tags zuvor hatten unbekannte Täter mit grüner Farbe die Eingangstafel beschmiert und ein Hakenkreuz über einen Grabstein geschmiert. Das schmälerte allerdings nicht das Interesse der Nordiren, die Geschichte des Friedhofs und der jüdischen Gemeinde zu Dorsten zu erfahren. Aber nicht nur Bedrückendes stand auf dem Programm des Geschichtsvereins, der den Gästen punktuell Historisches der Stadt und der Umgebung zeigte. Anschließend ließen sie sich an der Schleuse über die technischen Daten des Kanals informieren.

Nach dem Essen auf der Deele des Heimatvereins Hervest ging es zur Lembecker Michaeliskapelle, wo ihnen eine Karmeliterin die Geschichte des Stifts erklärte, bevor sie der Vorsitzende des Heimatvereins Erle in die Geschichte der 1.200-jährigen Erler Eiche und des Femegerichts einführte.

Zum Abschluss der Rundreise gab es Kaffee und Kuchen und eine Führung durch die Ziegelei Menting in Erle.

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