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"Schotter" machen

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Hervest Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor macht Schotter - und das im eigentlichen wie im übertragenen Sinne. Ab Montag werden Teile der alten Hervester Bahnflächen geräumt, um sie später zu vermarkten.

Über 50 Hektar nicht mehr benötigte Bahnflächen hatte WinDor zu Jahresbeginn erworben. Dazu zählten Brachen in Dorsten, Rhade und Wulfen, aber eben auch das riesige Areal in Hervest. Allein sieben Hektar groß ist die dortige Entwicklungsfläche, die sich rund um den ehemaligen Güterbahnhof von der Borkener Straße (B 224) im Westen bis zur Wienbecke (gegenüber dem Bauhof) im Osten erstreckt.

Ab Montag beginnen die Vorarbeiten auf einer Gesamtfläche von rund 45 000 qm; WinDor hat dazu ein Abbruchunternehmen aus Ahaus beauftragt. "22 500 Tonnen Schottermaterial aus dem Gleisoberbau müssen vollständig aufgenommen, gesiebt, gebrochen, aufbereitet und abgefahren werden", hat Jürgen Bendisch (Win-Dor) berechnen lassen. Hinzu kommen 150 Einzelbäume, die gefällt werden müssen sowie etwa 1000 teilweise bereits vermoderte Bahnschwellen. Sie werden freigelegt, eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt.

Der unterirdische Gepäcktunnel - ein ehemaliger Verbindungstunnel zwischen Grüner Weg und dem alten Bahnhofsgebäude Hervest-Dorsten - wird abgebrochen, Bodenplatte und Fundamente müssen dann zerkleinert und als Bauschutt "sortenrein" entsorgt werden. "Bis zum Frühjahr werden die Arbeiten dauern", glaubt Bendisch. "Anlieger müssen leider mit Lärm und Staub rechnen."

Und dann? Kleinere Flächen im Bereich der Molkerei und am Grünen Weg (Haltepunkt Hervest) sind für Wohnbebauung vorgesehen. Das Hauptgebiet, etwa 28 000 qm groß, ist für Gewerbebetriebe bestimmt. Bendisch: "Das ist eine sinnvolle Ergänzung zu dem bestehenden Gewerbegebiet an der Marienstraße und durch die Nähe zur Bismarckstraße optimal angebunden." dieb

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