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Schule braucht Bewegung

Kirchhellen Schule muss sich bewegen. Meint Iris Denkler, die neue Schulleiterin des Vestischen Gymnasiums.

Seit acht Monaten ist sie im Amt und hat einiges erreicht. Das ist, wie sie selbst sagt, nicht allein ihr Verdienst. "Ich fühlte mich hier von Anfang an sehr gut aufgenommen. Das Kollegium ist sehr engagiert. Es versucht auch dort noch weiter zu optimieren, wo bereits Erfolge vorhanden sind", erklärt Denkler. Das ist für die Pädagogin sehr wichtig. "Ich war überrascht, wie einfach es war, neue Dinge voranzutreiben."

Neu ist unter anderem das Selbstlernzentrum. Seine Vollendung steht bevor. Dort machen sich die Schüler mit Lerntechniken und Methoden vertraut, besonders im fremdsprachlichen Bereich. Im Selbstlernzentrum wird der Ansatz aus den Erprobungsstufen vertieft. "Wir haben bereits in Klasse 5 und 6 viele Projekte zum Methodentraining", so Denkler. "Wie gestalte ich meinen Arbeitsplatz?", "Wie gehe ich mit den unterschiedlichen Medien um?" - das sind nur zwei Fragen, die beim richtigen Lernen helfen können.

Dienstleister

Iris Denkler begreift Schule nicht im althergebrachten Sinn. "Ich sehe mich mehr als Dienstleistungsunternehmen", so die Schulleiterin. Deshalb versucht sie zu vermitteln zwischen amtlichen Vorgaben und den Bedürfnissen der Schüler. Deshalb will sie unterschiedliche Lernwege anbieten.

Denn Denkler hat eine Vision: Wie Schule aussehen könnte, um die Schüler wieder in den Mittelpunkt zu rücken und gleichzeitig die Qualität zu steigern. "Es muss möglich sein, seinen Abschluss nach Wunsch zu machen. Nicht alle Fächer müssen dabei gleichzeitig beendet werden. Wir müssen weg von Jahrgangsstufen und Fächerdenken."

Eine weitere von der 54-Jährigen angestoßene Neuheit ist die Kooperation mit Bottroper Künstlern. Bei Besuchen in Ateliers bekommen die Schüler Einblicke in die kreative Arbeit und ein besseres Gespür für die Kunst. Das Konzept, von "Profis" zu lernen, macht sich auch das Projekt "meet the professionels" zunutze. Gemeinsam mit den Rotariern sollen Jugendliche aus der Oberstufe die Möglichkeit bekommen, zunächst per Internet, später durch persönliche Gespräche Menschen aus ihrem Wunschberuf kennen zu lernen.

Doch nicht nur die Schüler sollen ein neues Gespür für das Lernen bekommen. In den Prozess werden die Eltern ebenfalls mit einbezogen. "Mir ist die Kommunikation sehr wichtig!" dzi

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