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Stark für die Heimat, stark für den Kreis

Raesfeld 45 Heimatvereine der Städte und Gemeinden des Kreises Borken betreut und unterstützt Bernhard Grote. Er ist Kreisverwaltungsdirektor und Fachbereichsleiter für Kultur, Schule und Sport.

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Trotz der großen Fläche, über die sich der Kreis erstreckt - mit etwa 1400 Quadratkilometern ist er fast doppelt so groß wie der Kreis Recklinghausen - , bemühen Grote und seine Mitarbeiter sich um "unmittelbare Nähe" zu den einzelnen Vereinen, zum Beispiel mit Aktionen wie dem Kreisheimattag am vergangenen Samstag in Raesfeld.

Rolle der Heimatvereine

Thema der Veranstaltung war die Rolle der Heimatvereine für die Bewahrung des kulturellen Erbes durch Sammel- und Archivierungstätigkeiten. In einem Vortrag sprach zunächst Dr. Wolfgang Kirsch, Landesdirektor und Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes, über die allgemeine Bedeutung des Beitrags der Heimatvereine zum öffentlichen Gedächtnis, anschließend führte Prof. Dr. Norbert Reimann vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Leiter des zugehörigen Archivamtes in die fachlichen Aspekte des Themas ein. Für die rund 120 angemeldeten Teilnehmer des Kreisheimattages blieb es aber nicht nur beim theoretischen Programm. Richard Sühling (Heimatverein Raesfeld) und Heinrich Holters (Heimatverein Alstätte) berichteten von ihrer praktischen Vereinsarbeit und der Nutzung neuer Medien für die Archivierungsarbeit. Organisiert wird das alle zwei Jahre stattfindende Ereignis von Grote und seinen Mitarbeitern, dem Kreisheimatpfleger Wolfgang Feldhege sowie dessen Stellvertretern Alfred Janning und Alois Mensing. "In meinem Fachbereich wird der Arbeit der Heimatpflege ein ganz besonderer Stellenwert zugemessen", bekräftigt Grote die Bedeutung der ehrenamtlichen Ämter in den Kreisstädten und -gemeinden.

Er spricht von einer guten und engen Zusammenarbeit innerhalb des Kreises und betont dabei auch, wie wichtig es sei, durch Rotation auch mal die "Nordkreisler" in Orte wie Raesfeld zu locken: "Da kommt man ja nicht alle Tage mal hin."

Aufmerksamkeit

Maria Leiter, Vorsitzende des Heimatvereins, ist froh über die Aufmerksamkeit, die durch diesen Tag ihrer Arbeit zuteil wird. Auch der Bürgermeister der Gemeinde, Udo Rößing, freut sich über die Veranstaltung in seinem Ort: "Unser Gebäude ist natürlich ein schöner Anreiz, Historie und Naturerlebnis sind hier vereint", resümiert er. "Und ein bisschen stolz sind wir auch." Möglichkeiten, Schloss und Umgebung kennen zu lernen, bot sich den Gästen am Nachmittag - als Ausklang des Ausflugs. kab

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