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Stiftung soll Musiktalente fördern

DORSTEN Durch die Musik hat das Dorstener Ehepaar Dorit und Kurt Knorre sehr viel Freude erfahren - und will sich deshalb mit einer Stiftung für die Musik einsetzen.

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Stiftung soll Musiktalente fördern

Gründen eine Stiftung, um die Musik zu fördern: Die beiden Dorstener Dorit und Kurt Knorre.

Am Donnerstag (24.) wird Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek in Münster die staatliche Anerkennungsurkunde für die "Dorit und Kurt Knorre-Stiftung" an die beiden Hervester überreichen. Mit den Stiftungserlösen wollen Dorit und Kurt Knorre vornehmlich Musiktalente fördern, Musikschulen unterstützen, vielleicht einen Preis verleihen. Über die Höhe die Stiftungskapitals schweigen sich die Gründer aus, nur soviel: "Von den Zinsen kann man schon was auf die Beine stellen", so Kurt Knorre.

Das Dorstener Ehepaar hat sich seit vielen Jahren der Musik verschrieben, der pensionierte Diplom-Ingenieur Kurt Knorre spielt Orgel und Klavier, auf "Hausmusik-Niveau", wie er selbst sagt. Kürzlich hat er nach 40 Jahren sein altes Waldhorn mal wieder hervorgeholt, das er in frühen Kölner Jahren gespielt hat. "Da muss ich aber erst wieder etwas üben."

Gemütsbildung

Dorit Knorre war bis zu ihrer Pensionierung 17 Jahre lang an der Agathaschule als Konrektorin tätig. "Bei der Arbeit mit den Kindern habe ich erfahren, wie wichtig die Musik gerade für die Gemütsbildung ist", so die Pädagogin. "In einer Zeit, die geprägt ist von Hast und Kälte, kann die Musik uns in eine andere Welt einführen, eine Welt des Loslassens, der Entspannung und Harmonie."

Persönlich hört das Ehepaar am liebsten Klassik und Operetten-Musik, auch Jazz hin und wieder, "aber er sollte melodisch sein". Beide besuchen diverse Klassik-Reihen in der Umgebung: Das "Klassik-Festival-Ruhr" beispielsweise, "Musik und Poesie" von Prof. Norbert Linke in der Raesfelder Villa Becker.

Mitglied gewonnen

Und natürlich die Konzerte in der Gelsenkirchener Wasserburg Lüttinghof, die vom Pianisten und Kulturschaffenden Volker Zwetzschke aus Marl organisiert werden. Ihn haben die Knorres als Vorstandsmitglied für ihre Stiftung gewonnen. "Ein Glücksfall für uns, er soll helfen, die richtigen Empfänger für die Mittel zu finden."

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