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Überzeugende und lebhafte Vorstellung

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Dorsten Cinderella, ein Märchen, das in jedem Erwachsenen Kindheitserinnerungen wachruft und auch vielen Kindern nicht unbekannt sein mag.

Am Samstag- und Sonntagnachmittag gaben die Frauen der Grafenwälder Theatergruppe Phönix in der Aula der St. Ursula Realschule ihre Version des beliebten Märchens zum Besten.

Leider fanden sich am Samstag nur etwa 50 Besucher ein, um den Darstellern ihre Aufmerksamkeit zu widmen.

Die Frauen, die sich über ein Jahr lang auf die Aufführungen vorbereiteten, störten sich nicht daran und spielten die Rollen der "Eleonora Al Arrabiata", des Katers "Cappuccino", Cinderellas Stiefschwestern "Spinata" und "Barilla" und all die anderen Figuren überzeugend und lebhaft.

Die Geschichte ist einfach: Beim Straßenkarneval in Venedig verliebt sich der Herzog in eine schöne Unbekannte. Um zu erfahren, um wen es sich dabei handelt und um ihre Hand anhalten zu können, organisiert er einen Maskenball. Zu diesem werden alle Frauen geladen.

Cinderella ist wie im Original ein Aschenputtel, welches bei der Stiefmutter und zwei Stiefschwestern lebt. Jedoch ist sie in der Phönix-Version keine "Haus-Sklavin", sondern die beste Schneiderin Venedigs und dafür verantwortlich, Kostüme für ihre arroganten Schwestern zu schneidern, damit diese dem Herzog besonders gut gefallen.

Auch die gute Fee fehlte nicht. Diese zauberte keine Kutsche aus einem Kürbis, dafür aber ein besonders hübsches, goldenes Kleid, mit dem Cinderella den Herzog in ihren Bann zog.

Der verlorene Schuh am Ende des Balls und die damit verbundene Suche nach der rechten Braut wurde etwas schnell abgehandelt. Auch das Ende hätte ausgefallener sein können, besonders da die selbstgeschneiderten Kostüme und die aufwendige, detailgetreue Bühnengestaltung mehr versprachen.

Dennoch haben die Grafenwälderinnen mit frechen Sprüchen und eingebauten Songs die Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Mehr davon wäre schön gewesen. kw

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