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"Nubis´Welt"

Ursula-Schülerinnen illustrierten Kinderbuch liebevoll

DORSTEN Über ein wunderschönes, gelungenes Kinderbuch, an dem sie selbst im hohen Maße beteiligt waren, freuen sich drei ehemalige Schülerinnen der St. Ursula-Realschule. Die Mädchen lieferten die Bilder zu "Nubis´Welt", einer Kindergeschichte.

Ursula-Schülerinnen illustrierten Kinderbuch liebevoll

Stolz dürfen Onome Okpowe, Katharina Hermann und Helena Bolte (vorne v.l.) auf die Illustrationen sein, mit denen sie die Kindergeschichte "Nubis Reise" von Anna Maria Rensing (alias Beate Nietsch) ins rechte Bild setzten. Pfarrer Diethelm Krema vermittelte den Kontakt.

Vorsichtig, fast ehrfürchtig schälen Onome Okpowe, Katharina Herrmann und Helena Bolte das frisch gedruckte Kinderbuch aus der Verpackungsfolie. „Wow – es ist wunderschön geworden“, urteilen die 16-Jährigen unisono und wiegen sichtlich zufrieden das gelungene Resultat ihrer Illustrationskunst in den Händen. Zufrieden ist auch Beate Nietsch, die als Buchautorin unter dem Namen Anna Maria Rensing nach einem kleinen Gedichtband und einem Märchenbuch für Erwachsene jetzt als „dritten Streich“ ein Kinderbuch mit dem Titel „Nubis Reise“ herausgebracht hat: „Inspiriert dazu hat mich die Geburt meines Enkelkindes Philipp“, erzählt die Bocholterin, die ihre Geschichte von dem kleinen Eskimojungen Nubis, der die Welt bereist, spontan aus ihrem Kopf auf das Papier fließen ließ. Fehlten noch die Illustrationen, die ihre Erzählung ins rechte Bild setzen.

Zu diesem Zwecke nutzte die Tierheilpraktikerin aus Bocholt ihre Kontakte nach Dorsten, zu Heilpraktiker Ralph Karbowski und Pfarrer Diethelm Krema: Dass Pfarrer Krema Religionsunterricht an der Realschule der Ursulinen erteilt, erwies sich als Glücksfall. Der wandte sich nämlich an die Kunstlehrerin Annette Schwanenberg, die wiederum die Illustrations-Anfrage an ihre Zehntklässlerinnen weiterleitete. Onome, Katharina und Helena „bissen“ an: „Nubis´Geschichte hat uns so gut gefallen, dass wir uns gemeinsam Motive überlegt haben, die wir in ersten Entwürfen umgesetzt haben.“ Die Bilder überzeugten die Autorin, und so kam die kreative Arbeitsgruppe regelmäßig zusammen, um den Fortgang der Arbeit zu besprechen. Nubis´ Besuch bei Chin Lang in China, bei Antonio in Italien, den Löwen in der Steppe Afrikas, bei den Ureinwohnern Australiens und andere exotische Abenteuer – knapp 30 wunderschöne Aquarelle brachte das begabte Schülerinnen-Trio in bemerkenswerter Qualität aufs Papier. „Diese kleinen Figuren am Indio-Tempel waren ganz schön knifflig“, erinnert sich Katharina beim Blick auf Seite 43. Auch Helena hatte manchmal Mühe, dem Pinsel ihren Willen aufzuzwingen.

„Wir haben alle Bilder in Gemeinschaftsarbeit gemalt“, berichten die Drei. Nur dem Haupthelden Nubis hat ausschließlich Onome ein Gesicht gegeben. „Die Arbeit hat Riesenspaß gemacht“, beteuern die drei Mädels, „und wer bekommt schon einmal die Gelegenheit, ein Kinderbuch zu illustrieren?“

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