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Viel erreicht in zwei Jahrzehnten

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Schermbeck In der ehemaligen reformierten Kirche nahe der Burg feiert der Schermbecker Heimat- und Geschichtsverein am Sonntag (11.) im Kreise geladener Gäste sein 20-jähriges Bestehen.

Die Teilnehmer treffen sich ab 10.45 Uhr. Das eigentliche Festprogramm mit Ansprachen, musikalischen Beiträgen, Grußworten der Gäste und einem kleinen Imbiss beginnt um 11.15 Uhr. Ab 10 Uhr und nach der Feierstunde haben die Gäste Gelegenheit zu einer Besichtigung des in der Nähe befindlichen Heimatmuseums in der Steintorstraße 10.

Mit dem Ziel, das Brauchtum, die Mundart und die Kultur zu pflegen sowie die Heimatgeschichte zu erforschen, fand die Gründungsversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins im April 1987 statt. "In den vergangenen Jahren sind von Bürgern unserer Gemeinde zahlreiche Beiträge zur Heimatgeschichte veröffentlicht worden", teilte eine Interessengemeinschaft im März 1987 der Presse mit. Gemeint waren zwei neue Schriftenreihen eines Neubürgers, die sich mit der Heimatgeschichte Schermbecks befassten, mehrere Ausstellungen, die Hermann Ostrop in der Verbands-Sparkasse präsentierte, und eine Festschrift zur 500-Jahr-Feier der Georgsgemeinde.

Auf diesem Nährboden und vor dem Hintergrund, dass ein Trägerverein für das geplante Heimatmuseum gefunden werden musste, kam es zur Vereinsgründung. Die Betreuung des Heimatmuseum war dem neuen Verein bereits am 9. September 1987 vom gemeindlichen Sport- und Kulturausschuss übertragen worden. Gleich nach der Eröffnung des Museums am 4. Dezember 1987 wurde die erste Ausstellung unter dem Titel "Schermbecker Schätze" veröffentlicht. Bis zur gegenwärtigen Ausstellung über die "Bildersprache des Schermbecker Passionsaltars" hat es insgesamt 42 Ausstellungen gegeben, die sich mit vielen kulturellen Relikten und Entwicklungen der über 1200-jährigen Geschichte Schermbecks befassten.

Gutes Ansehen

"Der Verein besitzt ein gutes Ansehen in der Gemeinde", freut sich Hans Zelle, der von Beginn an bis heute den Vorsitz des 90 Mitglieder zählenden Vereins innehat. Dass bei allem Engagement die Mitgliederzahl proportional weit hinter denen der Heimatvereine Weselerwald und Gahlen zurückliegt, hat für Hans Zelle eine einfache Erklärung. Es handle sich bei den Vereinen der eingemeindeten, ehemals selbstständigen Gemeinden um eine "Polwirkung gegen das Zentrum".

Auch zu Beginn des dritten Jahrzehnts lässt der Verein kein Engagement vermissen. Ausstellungen zu den großen Ausfallstraßen und zur Schulgeschichte sind geplant. Daneben übernimmt der Verein Führungen entlang den Stationen des historischen Rundwanderwegs. H. Sch.

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