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Krimhild und Günter Schönborn

Von der Großstadt auf das "platte Land"

WULFEN-BARKENBERG Das Ehepaar Krimhild und Günter Schönborn gehörten zu den ersten Siedlern in der Neuen Stadt Wulfen. Ein mutiger Schritt, von der Großstadt Essen ins "platte Land" zu ziehen. Doch bereut haben sie es nie.

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Das Eigenheim von Krimhild und Günter Schönborn.

Krimhild und Günter Schönborn bereuten nie, von Essen in die Neue Stadt Wulfen gezogen zu sein.

Krimhild und Günter Schönborn kamen Ende 1970 nach Barkenberg. Durch die Arbeit des jungen Familienvaters als Ingenieur für die Steinkohlenbergwerke Mathias Stinnes AG, die damals für die Planung und den Aufbau der Wulfener Schachtanlage zuständig war, lernte er die Neue Stadt Wulfen kennen. Barkenberg steht im direkten Zusammenhang mit der Nordwanderung des Steinkohlebergbaus. So kam es, dass sich auch Krimhild Schönborn mit ihren Kindern an vielen Wochenenden auf der Großbaustelle Barkenberg umschaute. Schlüsselerlebnis der Schönborns war der Besuch einer Fertighaus-Ausstellung im Mai 1970. Kurzentschlossen entschied sich die Familie, ein Einfamilienreihenhaus zu kaufen und wenig später zu beziehen. „Mit dem Hausmeister der Blauen Schule gehörten wir zu den ersten Siedlern an der Barkenberger Allee. Es war schon ein wenig ungewohnt, von der Großstadt Essen aufs platte Land zu ziehen, aber wir bekamen schnell Kontakt zu unseren Nachbarn“, erinnern sich die Eheleute Schönborn an ihre Pioniertage.

Und weiter: „Wir saßen ja alle im gleichen Boot und jeder war sehr kontaktfreudig, so dass wir uns schnell einen großen Freundeskreis aufbauen konnten.“ Weiter erzählen sie: „Mit unseren kleinen Kindern war Barkenberg ideal für uns. Es gab viel Raum für alle, gefahrlose Schulwege, reichlich Natur und Spielmöglichkeiten im nahe gelegenen Tälchen. Als erstes schafften wir uns Fahrräder an, um Touren durch die Hohe Mark unternehmen zu können“, sattelten die Städter Schönborn begeistert auf Naturnähe um. „Der einzige Nachteil war allerdings der lange Arbeitsweg meines Mannes. Als wir einmal zusammen mit ihm zur Arbeit nach Essen gefahren sind, zählten unsere Kinder 45 Ampeln“, erinnert sich Krimhild Schönborn.

„Unseren ersten Weihnachtsgottesdienst feierten wir in der damaligen Blauen Schule“, erinnerte sich Günter Schönborn. „Wir erlebten mit, wie die evangelische Kirche an der Talaue entstand und die Gemeinde aufgebaut wurde. Im evangelischen Gemeindezentrum gab es den ersten großen Gemeinschaftsraum, so dass sich hier viele Vereine gründeten. Es gab vielfältige Möglichkeiten, sich in der Kirchengemeinde einzubringen. Zum Beispiel in der Ökumene, der Frauenarbeit oder der Kirchenmusik. Unter anderem auch im Männerkreis, in dem ich seit seiner Gründung Mitglied bin. Für die Zukunft Barkenbergs wünschen wir uns, dass junge Familien wieder die Chance bekommen, hier bauen zu können oder eine neue Wohnung zu beziehen. Das ist wichtig, damit der Stadtteil wieder ein wenig belebt wird und auch die Geschäfte eine Chance haben, sich hier zu halten."

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Das Eigenheim von Krimhild und Günter Schönborn.

Krimhild und Günter Schönborn bereuten nie, von Essen in die Neue Stadt Wulfen gezogen zu sein.

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