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Wahre Freunde

Dorsten Ein anstrengendes, aber schönes Programm sei es gewesen, so lautete das einstimmige Resümee von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und seinen Gästen aus der Partnerstadt Crawley.

Nach der Anreise von Bürgermeisterin Sally Blake, Stadtdirektor Michael Caughlin und dem Vertreter des Rates, Bob Lancer, am späten Donnerstagabend hatte man nicht nur jede Menge Einblicke in die Stadt gewonnen, sondern auch bereits ,Zukunftspläne geschmiedet.

Der Besuch des alten Zechengeländes und der Immobilientage, die Besichtigung des Stadtumbaus in Barkenberg und ein gemütlicher Bummel durch die Innenstadt hatten genauso im Terminkalender ihren Platz gefunden, wie der ein oder andere Grappa in gemütlicher Gesprächsrunde. Am Samstagmittag bot die Zusammenkunft im Alten Rathaus dann noch einmal die Gelegenheit für einen Blick in die Zukunft.

Vor 20 Jahren sei sie das letzte Mal in Dorsten gewesen, verriet Bürgermeisterin Sally Blake und zeigte sich beeindruckt von den vielen Veränderungen und Bemühungen in puncto Strukturwandel der Region. Eines habe sich allerdings nicht verändert, freute sie sich über die Geselligkeit des Vorabends: die Gastfreundschaft sei dieselbe geblieben.

Viele Chancen

Die Partnerschaft mit Crawley, die seit 1973 besteht und durch den Dorstener Freundeskreis Crawley tatkräftig unterstützt wird, bietet auch in Zukunft, da waren sich Lütkenhorst und Sally Blake einig, zahlreiche Chancen für beide Städte. Denn die Partnerstadt, in der Hügellandschaft von Sussex gelegen, kämpft mit ganz ähnlichen strukturellen Problemen. Von einem Erfahrungsaustausch und einer Verstärkung der partnerschaftlichen Verbindung könnten beide Regionen profitieren. Mit dem fachlichen Austausch hinsichtlich der Entwicklung des Einzelhandels oder der Kooperation im kulturellen Bereich mit Blick auf die "Kulturhauptstadt 2010" nannte Lütkenhorst zwei Beispiele der gegenseitigen Hilfestellungen für die Zukunft.

Mit einem Mittagessen im Atlantis fand der Besuch seinen geselligen Abschluss, der den Gästen sicherlich in Erinnerung bleiben wird, denn künftig wird der Blick aufs Handgelenk täglich an die Partnerstadt erinnern. Die "Dorsten-Uhr" als kleines Gastgeschenk von Bürgermeister Lütkenhorst wird bestimmt den richtigen Zeitpunkt für den nächsten Besuch zu erkennen geben. tif

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