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Wiederaufforstung in der Üfter Mark

Schermbeck Sieben Monate nach Kyrill hat der Regionalverband Ruhr (RVR) einen großen Teil der Verwüstungen in der Üfter Mark und in den verbandseigenen Wäldern am Niederrhein beseitigt. Über die Hälfte, der insgesamt 32 000 Festmeter des Sturmholzes ist aufgearbeitet, das entspricht mehr als 530 LKW-Ladungen. Die Üfter Mark wurde von dem Orkan am 18. Januar besonders in Mitleidenschaft gezogen, hier gingen 20 000 Festmeter zu Bruch. Der überwiegende Teil des Holzes konnte bis in die Türkei, nach Dubai oder China verkauft werden.

Voraussichtlich im nächsten Frühjahr sollen die Aufräumarbeiten abgeschlossen sein, schon jetzt sind die Hauptwege in den RVR-Wäldern wieder frei zugänglich. Durch den Holzabtransport sind viele Wege erheblich beschädigt, sie werden nach Abschluss der Aufräumarbeiten wieder hergestellt.

Im nächsten Frühjahr kann dann mit der Aufforstung begonnen werden und sie wird drei bis vier Jahre dauern. Für Pflanzen und Samen sind cirka 500 000 veranschlagt. Es werden überwiegend Laubbäume, wie Eiche und Buche gepflanzt. Ziel ist es, einen artenreichen Wald entstehen zulassen, der gegen Sturm und Insektenfraß stabil ist. In der ersten Phase werden sich Kiefer und Birken aussähen, die später durch Begünstigung des Wachstum von Laubholz in ihrer Ausbreitung zurück gehalten werden. egg

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