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Wirtschaft: Kopfnoten sind nicht alles

DORSTEN Die auf dem Halbjahreszeugnis erstmals vergebenen Kopfnoten sind in aller Munde, doch wie bewerten Dorstener Arbeitgeber die Benotung des Arbeits- und Sozialverhaltens ihrer Bewerber?

Kaufmann Ralf Honsel begrüßt generell die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens: „Im Moment kann ich allerdings noch wenig mit ihnen anfangen kann, da die meisten Schulen aus durchaus verständlichen Gründen überwiegend ,gut´ bewertet haben.“

Sparkassenchef Matthias Feller verspricht sich von den Kopfnoten durchaus einen Hinweis auf die Grundeinstellung eines Menschen. „Sie sind sicherlich nicht ausschlaggebend, doch die Persönlichkeit eines Bewerbers, die sich ja in den Kopfnoten widerspiegeln soll, ist durchaus eine wichtige Komponente.“

"Nicht überbewerten"

Für den Personalleiter von Maschinenbau Hötten haben die Kopfnoten noch keine Aussagekraft. „Ich würde sie nicht überbewerten“, verlässt sich Gerd Farin eher auf die Begegnung im persönlichen Gespräch. Sollte eine Kopfnote allerdings ein „Unbefriedigend“ aufweisen, würde er doch skeptisch und verstärkt nachhaken.

Bei gleicher Leistungsbewertung zweier Bewerber könnten die Kopfnoten durchaus den Ausschlag geben“, urteilt Norbert Hörsken, Hauptamtsleiter der Dorstener Stadtverwaltung. “ Doch bei einer Fünf in Mathe geht´s auch der Kopfnote an den Kragen: „Da hilft´s nicht, wenn sich der Bewerber als Gruppenleiter bei den Pfadfindern beste Referenzen erworben hat.“

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