Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

1:0 für die Allerstraße

Aplerbeck Erleichterung macht sich breit bei den Anwohnern der Allerstraße. Der Schatten eines großen Pflegezentrums, der über dem Gelände der alten Stadtgärtnerei schwebte, ist verschwunden. Ein Bebauungsplan regelt zukünftige Vorhaben (wir berichteten) - der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) muss an dieser Stelle umdenken.

"Wir setzen uns schon lange dafür ein, dass der LWL nicht die Klinikgebäude auf das Wohngebiet südlich der Allerstraße ausweitet", erzählt Jürgen Ginzel, der schon seit 25 Jahren hier zuhause ist und die Bauvorhaben des LWL nicht mehr so einfach schlucken wollte. Wie auch ein Großteil seiner Nachbarn. "Aber, dass wir wirklich am Ende einen Erfolg verbuchen konnten, das hätte ich am Anfang nicht gedacht", sagt Britta Erdmann, seit 10 Jahren zu Hause an der Allerstraße.

"Schönes Gefühl"

"Aber es ist ein richtig schönes Gefühl, ernst genommen zu werden. Der Anfang ist gemacht." Mit Transparenten, Protestschreiben und Unterschriftensammlungen machten die Anwohner Anfang Mai zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Viel Zeit wurde investiert, um dafür zu kämpfen, dass das Wohngebiet (Ein-, Zweifamilienhäuser und Reihenhäuser) lebenswert bleibt.

Engagement

Und das persönliche Engagement der Anwohner zahlte sich aus. Die Bezirksvertretung nahm sich der Problematik an, die Sache kam ins Rollen. "Wir wollen den Mitgliedern der Bezirksvertretung noch einmal herzlich für ihren Einsatz danken", sagt Jürgen Ginzel, der dies im Namen der Allerstraße schon auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung (am 20. August) öffentlich tat.

Für Jürgen Ginzel, Britta Erdmann und die anderen Bewohner ist der Entschluss, das Wohngebiet "Allerstraße" durch ein Bebauungsplanverfahren mittelfristig zu sichern ein toller Erfolg. Ein Ruhekissen ist es aber noch lange nicht. "Wir werden auch in Zukunft darauf achten, was der Landschaftsverband für Bauten südlich der Allerstraße plant", sagt Jürgen Ginzel - und das nimmt man ihm sofort ab. jöb

Anzeige
Anzeige