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Bilanz der Polizei

42 Halloween-Einsätze

DORTMUND 42 Einsätze, viel Unsinn und viel Ärger – die Halloween-Bilanz der Polizei lässt erkennen, dass die Sitten und Gebräuche Jugendlicher viele Hauseigentümer dazu zwingen, ihren Besitz gut zu schützen.

Das aus Amerika herüber geschwappte Halloween-Fest begann für die Polizei mit dem ersten Einsatz am Montag um 17 Uhr und endete erst wieder am Dienstagmorgen um 6 Uhr. Statt mit dem Satz "Gib Süßes, sonst gibt es Saueres" an der Haustür um ein Leckerchen zu bitten, hatten Kinder und Jugendliche bei einer Abfuhr mit einer Frustreaktion, die auch als Randale bezeichnet werden kann, reagiert und Betroffene zum Telefon und den Notruf 110 wählen lassen. 

Mit den Folgen musste auch Ute Flume leben. Die Höchstenerin war am Halloween-Abend nicht zu Hause und kehrte erst kurz nach 2 Uhr in der Nacht zurück. „Die Haustür und der Briefkasten waren mit einer grün-weißen Paste beschmiert, die Schließanlage ist beschädigt und es wurden Steine und Klopapier in den Garten geworden“, sagte sie über den Halloween-Einsatz am Markenhudenweg. „Mit Spaß hat das doch nun wirklich nichts mehr zu tun“, so die Höchstenerin. An der Markbauernstraße hatten Jugendliche Apfelsinen und Eier gegen die Fassade eines Hauses geschleudert. Apfelsinen und Eier zerplatzten. Unterm Strich hatten die Jugendlichen viel Spaß und die Hauseigentümer viel Arbeit. Warum Jugendliche aus der Nachbarschaft an Halloween so extrem handeln, bleibt für Ute Flume ein Rätsel.

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