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50 Jahre Wunschtraum

DORTMUND Seit 50 Jahren ist der Ausbau der B1 Thema für Politiker und Planer. Mit unterschiedlichen Vorzeichen.

50 Jahre Wunschtraum

So sollte die Hochstraße für die B1 aussehen.

- In den 60er und 70er-Jahren wurden Pläne für die B1 als Hochstraße. - Schon 1970 war die Belastung der B1 mit 30 000 Fahrzeugen pro Tag als „nicht mehr tragbar“ bezeichnet worden. - 1976 wurden die Hochstraßen-Pläne verworfen. Die Stadt beschloss im Rahmen des Stadtbahnbaus die B1 unter die Märkische Straße zu legen – und stellte damit die Weichen in Richtung Tunnel. Die Bundesstraße selbst sollte ansonsten in der Ebene weiter ausgebaut werden. - 1981 gab es erstmals konkrete Untersuchungen zu einer Verlegung der B1 zwischen Märkischer Straße und B 236 in einen Tunnel.  - 1987 legte die Verwaltung nach Vorschlägen aus der Politik ein Konzept für einen Tunnel zwischen Schnettkerbrücke und B 236 vor. - Eine Machbarkeitsstudie für die Tunnelpläne folgte 1991. Sie ging von einem sechs Kilometer langen Tunnelbauwerk aus, das 560 Mio. Mark kosten sollte.  - In einer weiteren Machbarkeitsstudie von 1998 wurde der B1-Tunnel mit dem Weiterbau der A 44 verglichen – Voraussetzung für die Höherstufung der B1-Pläne im Bundesverkehrswegeplan. Wenig später nahm eine städtische Arbeitsgruppe die Arbeit zur Erstellung der Planfeststellungs-Unterlage auf, die 2002 übergeben wurden. - 2003 wurde der B1-Tunnel mit beiden Bauabschnitten in den vordringlichen Bedarf des Bundes aufgenommen. Die Kosten des ersten Bauabschnitts zwischen Märkischer Straße und B 236 wurden mit 193,3 Mio. Euro beziffert. - 156 Einwendungen von Bürgern gingen nach der Auslegung der Planfeststellungsunterlagen im Jahr 2006 ein. Sie wurden im vergangenen Jahr geprüft. - Der Planfeststellungsbeschluss bietet nun die Möglichkeit, mit dem Bau zu beginnen – aber auch die Gelegenheit gegen Einzelheiten der Planungen zu klagen.

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