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90 Kräfte für drei Städte

Während ein Großteil der 230 Mitarbeiter die Hoffnung aufgeben kann, seinen Arbeitsplatz in Dortmund zu behalten und erste bittere Niederlagen vom Arbeitsgericht einstecken musste (wir berichteten), hört der Verwaltungsvorstand der Stadt heute Neues zur Zukunft des Versorgungsamtes. Die gibt's nämlich, wenn auch nur partiell, denn bis auf die Bereiche Schwerbehinderten-Recht und Elterngeld bleibt nichts vom bekannten Service an der Rheinischen Straße 173.

Gemeinsam mit Bochum und Hagen werden die Dortmunder für die Schwerbehinderten aller drei Städte hier in der westlichen Dortmunder Innenstadt Ansprechpartner bleiben. Sozialdezernent Siegfried Pogadl (Foto) überschlägt 90 Arbeitskräfte. 51,5 Stellen davon würden allein auf Dortmund entfallen.

Die neue Zuordnung gilt ab Januar 2008. Vorläufiges Verfallsdatum dieses Konstrukts: 31. Juli 2010, denn dann endet der Mietvertrag des Landes für das ehemalige Hoesch-Gebäude, in dem das Versorgungsamt seit langem untergebracht ist. Da nur noch zwei Dienstbereiche in Dortmund bleiben, wird deutlich weniger Fläche benötigt. Die übrigen Quadratmeter sollen - so ist zu hören - von Regierungspräsident Helmut Diegel für spezifische Arbeitsmarktprojekte genutzt werden. Auch die Landesfinanzbehörde könnte sich hier mit einem Bereich einrichten. bö

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