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ABBA trifft das Phantom der Oper

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Selten begegnen sich Kaiserin Elisabeth, das Phantom der Oper, Frank'n'Furter, ABBA und Queen auf einer Bühne. In der "Nacht der Musicals" am Mittwochabend in der Westfalenhalle 3 wechselte das bunte Programm so schnell, wie man kaum gucken konnte. 14 Solisten aus dem Ensemble machten die von Choreografin Udvarev Krisztina in bunten Kostümen inszenierte Show zu einem temporeichen Parforceritt durch die beliebtesten Musical-Hits.

Eine sehr gute Christine mit kristallklarer Stimme hatte das Ensemble im "Phantom der Oper", mit poppig-bunten Kostümen brachte es "Jesus Christ" und neon-erotisch den "König der Löwen" auf die Bühne. Am Frank'n'Furter aus der "Rocky Horror Show" hatte das Publikum nicht nur stimmlich viel Spaß, sondern auch, als er in den Zuschauerreihen mit den Männern flirtete. Musikalische Höhepunkte der Show waren das Falko-Medley mit einem guten Amadeus und der mit großer Musicalstimme gesungene Jekyll-Song "This is the moment".

Allerdings passten nicht alle Stimmen so gut zu ihren Rollen. Die Hauptdarsteller aus dem "Tanz der Vampire" zu Beginn hätten mit ihren lauten Stimmen Tote wach schreien können, und die Elisabeth war stimmlich mehr freche Göre als Kaiserin Sissi. Das "Mamma Mia"-Medley von ABBA brachte am Schluss zwar viel Stimmung in die Halle, doch die Musicalsänger waren an den Stimmen von Queen ("We will rock you") näher dran als an denen der schwedischen Legenden.

Einige Irritationen hatte es vor der Vorstellung mit doppelt verkauften Karten gegeben - bleibt zu hoffen, dass das beim nächsten Gastspiel der Agentur am Donnerstag (7.2.) mit dem "Phantom der Oper" besser geregelt ist. JG

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