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Alle gegen Nokia

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Alle gegen Nokia

Harscher Kritik sieht sich Nokia nach der angekündigten Schließung des Bochumer Werkes ausgesetzt. Der DGB-Vorsitzende Östliches Ruhrgebiet, Eberhard Weber (Foto), wirft dem Handy-Unternehmen eine "brutale Abzockermentalität" vor und ruft zu einem "breiten öffentlichen Protest" auf.

Weber macht sich dafür stark, die Bedingungen für Fördergelder auf den Prüfstand zu stellen. Der Fall Nokia zeige, dass der Staat auch mit teueren Subventionen nicht langfristig Arbeitsplätze garantieren könne. Am liebsten würde der DGB-Vorsitzende solchen "Standort-Hoppern" das Handwerk legen, die "tausende von Arbeitslosen und verbrannte Erde hinterlassen".

Der Dortmunder Kreisverband der Partei Die Linke ruft zum Boykott von Nokia-Produkten auf. "Wenn sich Nokia gegen das Ruhrgebiet entscheidet, sollte sich das Ruhrgebiet gegen Nokia entscheiden", sagte Kreissprecher Utz Kowalewski.

Ulrich Langhorst, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes, bezeichnet die Entscheidung von Nokia, das Werk zu schließen, als "kaltblütig und schamlos". Dabei handele es sich auch "um einen Angriff auf Dortmund und darüber hinaus auf das gesamte Ruhrgebiet". ar

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