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Auf der Suche nach dem guten Draht

DORTMUND Was in über 30 Jahren an Schieflage geschaffen wurde, kann nicht in kurzer Zeit runderneuert werden. Der bisherige Maßnahmemix aus Sozialarbeit, Gebäudesanierung und Wohnumfeldverbesserung reicht nicht.

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Heidrun Weisemann-Fege.

Klaus Scheper.

"Wir haben eine gute Infrastruktur in Scharnhorst aufgebaut", meint der Leiter des Jugendamtes, Ulrich Bösebeck. Doch man müsse zielgenauer an die Jugendlichen herankommen. "Wir müssen stärker im Bereich Straßensozialarbeit tätig werden, russischsprachige Mitarbeiter auf Jugendliche zugehen lassen." - Vorschläge, die voraussichtlich auch in dem Handlungskonzept zur Integration russischethnischer Migrantenjugendlichen stehen werden, das das Jugendamt im November dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Rates vorlegen wird.

Russischsprachige Mitarbeiter, das ist auch ein Wunsch von Heidrun Weisemann-Fege (52), als Fachreferentin des Jugendamts zuständig für den Stadtbezirk: "Die sind anders sozialisiert, bringen andere Grundwerte mit."

Das Jugendamt könne mit seinen Angeboten nur an den guten Willen der Jugendlichen appellieren und an "jugendverträglichen Stellen" mit Mitteln der Bezirksvertretung noch mehr Unterstände als Treffpunkte einrichten. "Wir haben dort schon einige schwere Jungs erreicht", berichtet Klaus Scheper (40), der mit aufsuchender Sozialarbeit auf die Jugendlichen zugeht. Scheper: "Wenn man zu den Jungen einen guten Draht bekommt, sind sie auch später noch ansprechbar." 

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Heidrun Weisemann-Fege.

Klaus Scheper.

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