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Auferstanden aus Ruinen

"Ich denke, dass die Nordstadt das Beste ist, was Dortmund zu bieten hat. Viele Dortmunder haben das nur noch nicht erkannt," erklärt Privatinvestor Andreas Laube seinen Mut zum Risiko.

Davon brauchte er auch jede Menge, denn als er 2005 zusammen mit seiner Frau Dr. Marita Hetmeier die 1921 erbaute Wohnanlage kaufte, waren die fünf Häuser völlig verwahrlost.

"Das kann man sich gar nicht vorstellen," erzählt Sozialpädagoge Marco Heinze, der mit Jugendlichen vom Jawoll-Projekt bei der Sanierung half. "Die Wohnungen waren teilweise randvoll mit Müll, Exkrementen und Maden. Alles, was es an Ungeziefer gibt, krabbelte einem entgegen. Einigen Jugendlichen ist vom Geruch richtig gehend übel geworden."

Zwei Monate und 130 volle Müllcontainer später konnten die Handwerker mit der Sanierung beginnen. Wände und Böden wurden komplett erneuert, alle 32 Wohnungen erhielten neue Bäder, Heizungsanlagen und Türen. Hinzu kamen noch umfassende Schönheitsreparaturen: Die Fassade wurde in frischem Grün gestrichen und sogar von Künstler Uwe Rothe und seinem Bilderflut Team mit einem stilisierten Ginkgoblatt verziert.

Eine weitere Besonderheit der Anlage ist, dass die Bauherren nicht nur auf Schönheit achteten: Solarzellen auf dem Dach und ökologische Entwässerung schonen die Umwelt und sparen den Mietern Nebenkosten.

Der Mut von Andreas Laube und Marita Hetmeier wurde bereits belohnt: Alle Wohnungen sind vermietet, und das Ehepaar erhält Anfragen von Maklern, die das Objekt kaufen wollen. Nun möchten sie ein Haus am Nordmarkt sanieren. lis

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