Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Zivilstreife erwischt Raser auf dem Wall

Aus jugendlicher Dummheit mit 100 km/h über den Wall

Dortmund Zwei mutmaßliche Raser wurden am späten Dienstagabend auf dem Wall von Polizeibeamten in einem Zivilfahrzeug erwischt. Sie waren zeitweise mit über 100 km/h unterwegs. Auf ihr Fehlverhalten angesprochen, gab einer der beiden einen ungewöhnlichen Grund an.

Zwei mutmaßliche Raser mussten am Dienstagabend gegen 23 Uhr ihre Führerscheine abgeben. Sie hatten sich offenbar ein illegales Rennen auf dem Ostwall geliefert, wie die Polizei Dortmund mitteilt. Auch eines der Autos sei beschlagnahmt worden.

Einer Zivilstreife fiel die zügige Fahrweise eines schwarzen und eines grauen Golfs auf. Die Beamten filmten die Szenerie mit der Dashcam ihres Zivilfahrzeugs: An der Kreuzung Ostwall/Kaiserstraße hielten die beiden Fahrer nebeneinander an einer roten Ampel an. Man unterhielt sich zunächst durch die geöffneten Fahrzeugfenster. Hierbei signalisierte man mit "Daumen hoch" offenkundig Einverständnis. Als die Ampel auf Grün umsprang, beschleunigten die Fahrer so stark, dass das Quietschen durchdrehender Räder zu hören war. Das Ganze wiederholte sich an einer zweiten Ampel.

Ein dritter „Rennfahrer“ steigt ein

Als sie von der zweiten Ampel starteten näherte sich den beiden Golfs von hinten ein BMW. Auch dessen Fahrer wollte augenscheinlich mitmachen. Er beschleunigte sein Fahrzeug erheblich und fuhr neben die beiden Golfs. Dann bog der graue Golf ab und verabschiedete sich aus der Szenerie.

Beim Verfolgen des schwarzen Golfs und des BMW, zeigte der Tacho des zivilen Streifenwagens bis zu 100 km/h an. Trotzdem vergrößerte sich die Distanz zu den beiden vorausfahrenden Fahrzeugen. Im Bereich Burgwall/Burgtor wurden beide Autos dann an einer roten Ampel angehalten und kontrolliert.

Aus jugendlicher Dummheit gehandelt

Angesprochen auf ihr Verhalten, bedauerte der Fahrer des BMW, ein 22-jähriger Dortmunder, sein Verhalten. Er gab an aus jugendlicher Dummheit gehandelt zu haben. Der Fahrer des Golfs, ein 20-jähriger Dortmunder, bestritt jegliches Fehlverhalten. Von beiden wurde der Führerschein sichergestellt. Auch der BMW des 22-Jährigen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Fahreres des grauen Golfs dauern noch an. Gegen alle drei wird wegen des Verdachts auf verbotene Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Anzeige
Anzeige