Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ausbildungsmarkt im Aufschwung

DORTMUND Das Engagement im Ausbildungspakt hat sich bewährt. Der Ausbildungsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

Anzeige

Diesen Schluss zogen am Donnerstag die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer Dortmund. Alle drei konnten einen Zuwachs an Ausbildungsplätzen verkünden. So hat die IHK insgesamt 2.619 (+10,3%) neue Ausbildungsverhältnisse in den ersten neun Monaten des Jahres für die Stadt Dortmund registriert. "Der regionale Ausbildungsmarkt ist damit zwar weiterhin nicht ausgeglichen, wir sind dem Ziel aber ein gutes Stück näher gekommen", kommentierte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Claus-Dieter Weibert die Zahlen.

HWK: Plus von 22,1% bei Lehrverträgen 

Auch der Ausbildungsmarkt in Handwerk befindet  sich im Aufschwung: Die HWK verzeichnete bei den neu eingetragenen Lehrverträgen im Arbeitsagenturbezirk Dortmund ein deutliches Plus von 22,1 %: Genau 922 Verträge wurde für das neue Lehrjahr registriert, das sind 167 mehr als im letzten Jahr.

Insgesamt registrierte die Agentur für Arbeit in der Stadt Dortmund für das Ausbildungsjahr 2006/2007 mit 3430 gemeldeten Ausbildungsstellen ein Plus von 301 Ausbildungstellen oder 9,6%. Die Anzahl der gemeldeten Bewerber stieg um 170 oder 3,2% auf 5529. Zum Ende des Berichtsjahres blieben 279 Bewerber unversorgt, vor einem Jahr waren es noch 435.

Viele drehen "Warteschleife"

Allerdings zählen 2.413 junge Leute zwar zu den versorgten Bewerbern, eine Ausbildungsstelle haben sie jedoch nicht gefunden. Sie gehören zu denjenigen, die in Berufskollegs eine "Warteschleife" drehen, eine Stelle an-  oder ein Studium aufgenommen haben. "Wir als Agentur für Arbeit haben eine besondere Verpflichtung, uns um diese schwächeren Bewerber zu kümmern", betonte Stefan Kulozik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. Insgesamt sei aber das Ausbildungsengagement der Betriebe sichtbar und habe zahlreichen jungen Menschen eine Zukunftsperspektive eröffnet.

Anzeige
Anzeige